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(Schwieger-)Mama/Oma ist die Beste!!

Und die “Mädels” von Peek und Cloppenburg im Bremer Weserpark auch!!

Ach, so ein dickes Care-Paket aus meiner (alten) Heimat tut heute richtig richtig gut!!

Meine – schon im letzten Jahr sehnlichst gewünschte – neue Winterjacke:

Passt perfekt, auch ohne anprobieren!!

Aber ein paar Dinge verstehe ich nun so gar nicht….

Da muss ich wohl 40 kg abnehmen und schrumpfen!

Da fehlen offensichtlich Gürtel und Stelzen...

Macht aber nichts, die Jacke behalte ich und den Rest teile ich mehr oder weniger gerecht unter meinen Männern auf!

Daaaaaaaaaaaaaaaanke Mami!!

Wieder etwas geschafft

Jaaaa, ich weiß! Zur Zeit habe ich nur zwei Themen: Meine Arbeitssuche und Finn. Ich kann es nicht ändern, dass sind die beiden Dinge die mich im Moment nun mal voll und ganz beschäftigen.

Jetzt war aber Finns Schlafzimmer dran. Seit 2006 besitzt er ein Hochbett mit Rutsche, zum Bloggertreffen 2008 haben wir darunter eine Matratze gelegt, falls ein Kind noch einen Schlafplatz brauchen sollte. Dann hat Finn diese Matratze belegt. Kein Lattenrost drunter, jede zweite Woche die Matratze hochklappen, damit sich kein Schimmel darunter bildet und jedesmal aufpassen, dass ich mir beim Betten beziehen nicht den Kopf böse anschlage! Dafür hatte HerrOlsen eine LED-Lichterkette an dem oberen Lattenrost befestigt, so dass es aus Finns Sicht wie ein Sternenhimmel aussah!

Jetzt hat es mir endgültig gereicht. Er ist jetzt ein Schulkind und da wird anständig geschlafen! So! Keine Diskussion!
Also habe ich Mittwoch meinen lieben Papi gebeten, er möge doch bitte das Bett von oben nach unten holen. Und das obwohl er vorher stundenlang durch Oberhausen marschiert war.
Aber da brauchte ich gar nicht lange bitten, mein Papi hilft immer sofort und daher war innerhalb kürzester Zeit das Bett da wo es meiner Meinung nach sein sollte und heute habe ich mich dann mit dem Aufräumen befasst.

Allerdings gab es eine heftige Schrecksekunde, als die Diskussion um die LED-Lichterkette losging. Kurzfristig kam unser kleiner Mann nämlich auf die Idee, dass seine Wand aussehen sollte wie ein Himmel. Mit Wolken, Flugzeugen und Luftballons…
Ok, das kann ich machen, aber dann sind alle Fische weg!
Das wollte er dann allerdings auch nicht und so musste ich mir etwas mit den Lämpchen einfallen lassen. Ein Brett drüber hängt irgendwann durch und den Kopf kann man sich dann weiterhin stoßen. Die Pfosten wolle ich aber nun auch nicht kürzen. Da musste ich mir nun gewaltig was überlegen. Das Endergebnis sieht jetzt so aus:

Finns Schulkind-Schlafzimmer

So gefällt es mir. Kleinkindrutsche, Fallschutz und Leiter sind passé und Finn freut sich schon darauf heute Nacht drin zu schlafen!

Schule macht Spaß!

Jedenfalls wenn ich meinem kleinen i-Dötzchen glauben schenken kann! Mir selber ist das völlig unbekannt, aber das Leben besteht ja aus Veränderung…
Zwei richtige Schultage sind nun um und unser Kind ist glücklich. Wenn er mal wüsste um wieviel glücklicher seine Eltern sind als er.

“Schule und Lehrerin sind klasse!” und am Schönsten an der Schule findet er das Hausaufgaben machen in der Betreuung! Und er macht sie! Ganz prima sogar. Heutzutage gibt es total coole Aufgabenheftchen, in denen die Schüler – zur Zeit noch in Zeichensprache – rein schreiben, was sie machen müssen. Da Finn dann eine halbe Stunde Zeit hat seine Hausaufgaben in der Ganztagsbetreuung zu machen, kriegt er dort einen Stempel ins Heftchen:

Aufgabenheft

Das macht einen schon ziemlich stolz. Und er kommt nach Schule auch sofort an und zeigt mir, was sie heute aufhatten und was er gemacht hat. Wir dürfen es im Moment noch nicht korrigieren, aber ich weise ihn trotzdem ganz lieb darauf hin, dass er die 9 spiegelverkehrt geschrieben hat. Morgen werde ich in der Betreuung mal nachfragen, wie die ganze Hausaufgabengeschichte abläuft und ob er es alles in der vorgegebenen Zeit schafft (scheint wohl so, aber ich will es ja mal wieder gaaaanz genau wissen!).

Den ersten Elternabend haben wir auch schon hinter uns gebracht. Ich hoffe das wir bei den Nächsten nicht von 19:30 bis 22:00 Uhr da hocken müssen…

Und heute geht es früh ins Bett!!

Heidewitzka!

Soeben habe ich die letzten Vorbereitungen für die zweite Feier innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen! Jetzt habe ich aber auch die Nase so langsam voll.

Letzten Donnerstag habe ich hier meinen Abschied von den Kollegen gefeiert. Auch wenn wir nur 9 Leute zum Abendessen waren: einkaufen, kochen und das Haus auf Vordermann bringen muss man ja trotzdem.

In ein paar Minuten kommen unsere “Übernachtungsgäste”, sprich meine Eltern und meine Schwägerin. Morgen ist die Bude wieder voll und um 10:00 Uhr wird unser kleiner Mann eingeschult! Also wieder einkaufen, kochen, Haus auf Vordermann bringen.

Aber ich habe heute alles geschafft. Morgen bleibt ja keine Zeit dafür.

Endspurt….

Sarrazin für den Alltag

Vorhin war ich bei der Post. Vier Schalter waren offen: zwei männliche und zwei weibliche Postbeamte standen jeweils dahinter. Ich hatte ungefähr 6 Personen in der Schlange vor mir, die Person die ganz vorne stand war eine Frau mit Burka.

Irgendwann stand ich direkt hinter ihr, da sie jeden vorließ. Der Grund war offensichtlich: es wurden nur die Schalter frei, hinter denen die männlichen Postbeamten standen. Trotzdem war ich neugierig und fragte sie einfach, ob dies etwas mit Ihrer Religion zu tun hätte. Zwei freundliche Augen schauten mich an und ich bekam zur Antwort, dass sie einige Fragen hätte und es für sie leichter wäre diese einer Postbeamtin zu klären. Sie dürfe den Männern nicht in die Augen schauen und das würde hier schnell als Unfreundlichkeit ausgelegt werden.
Ich fand es ganz toll, dass sie mir das so nett erklärt hat und entschuldigte mich für meine Neugier, aber so könne ich es eher verstehen und könnte so wenigstens keine vermeintlich falschen Schlüsse ziehen.

Sie war dann noch vor mir dran und während sie zur Postbeamtin ging, hörte ich hinter mir eine ältere Dame leise zischelnd schimpfen “Diese Ausländer immer! Die leben in Deutschland und haben sich so zu benehmen wie es sich hier gehört! Aber die können in unserem Land ja machen was sie wollen!”

Mir blieb gerade noch die Zeit der Dame zu sagen, dass dieses – mir gerade erklärte “Glaubensgesetz” – bei so mancher deutschen alleinerziehenden 13- oder 14-jährigen vielleicht auch nicht so schlecht gewesen wäre….

Der Wahrheit halber muss ich allerdings sagen, dass ich in dieser Hinsicht offensichtlich etwas schizophren bin.  Z.B. fehlt mir doch etwas das Verständnis dafür, warum es an (mindestens) einer Schule hier kein Schweinefleisch mehr für die Ganztags-Kinder gibt. An der Bushaltestelle sehe ich immer dieselben Gesichter vor der hinteren Bustür stehen, obwohl der Zugang vorne beim Busfahrer ist, und sich egoistisch in den eh schon überfüllten Bus drängeln, ohne denen, die aussteigen wollen, eine Chance zu lassen rauszukommen. Und wie am Mittwoch passiert, ältere Kinder die im Kinderschwimmbecken (Tiefe von 0,8 bis 1,35 m) einen riesiegen Bohei veranstalten, sich völlig Rücksichtslos anderen Kindern gegenüber verhalten und wenn ein Erwachsener sie bittet doch etwas besser aufzupassen mit Schimpfwörtern um sich schmeißen, die sogar mir noch die Sprache verschlagen. Darüber kann ich mich dann maßlos aufregen.

Aber woran liegt es, dass ich der älteren Dame bei der Post am Liebsten an die Gurgel gegangen wäre, mich aber in manchen Situation selber darüber ärgere? Und wenn ich noch so viel darüber nachdenke, mir fehlt jegliche Erklärung dafür.

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Nostalgie-Flash

Wenn ich heute im Fernsehen die Werbung sehe, bleibt mir manchmal der Mund offen stehen. Häufig passiert das bei völlig ungewöhnlicher und einfallsreicher Werbung wie z.B. für Hornbach oder bei besonders grausamer und nervtötender wie z.B. für Media Markt und Duplo. Gundsätzlich gilt bei den Agenturen jedoch: höher, schneller, weiter. Je ausgeflippter desto besser.

Nachdem ich gestern meinen Göttergatten zur Arbeit gefahren hatte, schoss mir plötzlich die gute alte Werbung in den Kopf “Die Schneidigen von Zwilling. Zwilling doppelt gut!”

Daraus entwickelte sich ein richtiger Werbe-Nostalgie-Flash:

  • Die gute alte Tilly “Sie baden gerade ihre Hände drin.”
  • Clementine ” Wenn’s wirklich sauber werden muss…”
  • “Mein Bac, dein Bac, Bac ist für uns alle da!”
  • Das Lieblingsparfum meiner Oma “Tosca, der Duft der zärtlich stimmt.”
  • Wie oft wurden wir aufgefordert “Komm doch mit auf den Underberg” und das, obwohl wir noch nicht mal 18 waren.
  • Habt ihr jemals die ADO-Gardine mit der Goldkante gesehen? Ich hab sogar in Fachgeschäften danach gesucht, aber nie Glück gehabt.
  • Und je nach Stimmung: “Viele viele bunte Smarties” oder “Der Tag geht, Johnny Walker kommt.”

Fällt euch noch was ein??

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Spül’s runter!

Es gibt Dinge die ekeln mich einfach!
Und ich spreche hier nicht von Spinnen oder Schlangen, mit denen habe ich nun so gar kein Problem.

Ich rede von Toilettensteinen, egal, ob in Gel- oder fester Form. Wir halten unsere Toiletten wirklich sauber, aber dieses Auswechseln der Plastikumantelung finde ich ja so etwas von widerlich! Wäre ich Herpesanfällig, müsste ich mich alle paar Wochen mit Aciclovir behandeln.

Umso dankbarer war ich vor einigen Wochen, als mir das WC Frische-Siegel von beim Drug-Dealer meines Vertrauens ins Auge fiel. Allein um mir das Plaque-erregende Hantieren mit diesen Dingern zu ersparen, habe ich zugegriffen.

Und es funktioniert wirklich gut! Die Handhabung ist super leicht, man kommt nicht mit dem Toilettenbecken in Berührung und die Duftmarke hält auch super. Einziger Nachteil: Man darf nicht mit der Toilettenbürste drankommen, dann bleibt nicht mehr viel vom “Blümchen” übrig.

Aber das allerbeste: Nachdem seit einigen Jahren ja Toilettensteine als günstigerer Ersatz für Klebstoff zum Schnüffeln benutzt werden, ist die Gefahr, dass jemand in unserer Toilette hängt gleich null: das Frische Siegel enthält nämlich kein Naphtalin!

PS: Unglaublich, dass ich tatsächlichen einen ganzen Beitrag über die Erfrischungsmöglichkeiten eines Klos schreibe….

Spaß auf Tauschticket

Knapp zwei Monate sind seit meinem letzten “Erlebnis” bei Tauschticket vergangen, da bahnt sich jetzt das Nächste an.

In diesem Fall geht es nicht um ein Buch, sondern um das Konsolen-Spiel “Wii Sports Resort”. Das ist ja nun nicht gerade ein Artikel, der häufig zum Tausch angeboten wird und falls doch, ist man meistens zu langsam und jemand anderes kann sich bereits darüber freuen.

Aber am 07.08. war das Glück mir doch tatsächlich hold. Schwupps den Button zum Tausch angeklickt und schon war meine Freude groß. Zumindest kurzfristig, denn erst dann habe ich mir die Bewertungen der Tauschpartnerin angesehen. Etliche Tauschanfragen wurden von ihr nicht bestätigt und in mir machte sich ein mulmiges Gefühl breit.
Also habe ich ihr eine Mail geschrieben und sie gebeten diesen Tausch doch bitte zu bestätigen. Das tat sie auch und teilte mir gleichzeitig mit, dass sie das Spiel am 09.08. per Post verschicken wolle.

Man ahnt es schon: Natürlich ist das Spiel bis heute nicht angekommen und bevor ich hier noch lange rumschwafel gibt es jetzt direkt den höchst amüsanten E-Mail-Verkehr:

“Ich:
Hallo xxx,
was soll ich sagen? Mittlerweile sind alle Artikel, die ich zwischen dem 10.08. und 17.08. ertauscht habe, bei mir angekommen, nur dein Spiel fehlt.

Bis die zwei Wochen um sind, sind ja noch 3 oder 4 Tage Zeit, aber sollte es bis dahin nicht angekommen sein, werde ich nach der PN, dass die Tauschfrist abgelaufen ist, TT davon in Kenntnis setzen.

Bei vier Tickets hört der Spaß für mich einfach auf. Über ein oder zwei verlorene Tickets kann man mal hinwegsehen, aber für vier Ticktets nichts zu bekommen und meinem Sohn seinen Wunsch nicht erfüllen zu können, das sehe ich dann auch nicht ein.
Spätestens am Montag melde ich mich nochmal bei dir.

Antwort:
Hallo
ich kann da leider nichts zu…

wie schon geschrieben die anderen Spiele sind komischweise am nächsten tag bzw danach dem Tag angekommen….
mehr als die Ware abschicken kann ich nicht….

mfg

Ich:
Als was hast du es denn rausgeschickt??

Antwort:
habe das spiel als Grossbrief abgeschickt…

Ich:
Also entschuldige bitte,
du schickst ein Wii Spiel für das du 4 Tickets kassierst und was nachweislich (!) sehr beliebt und immer noch hoch gehandelt wird als UNVERSICHERTEN Großbrief raus und sagst dann noch, dass du nichts dafür kannst, wenn die Post schlampt?!
Ich hoffe wirklich, dass das Spiel noch ankommt, denn die einzige, die mit so einer “Warum sollte ich 2,35 Euro mehr Porto bezahlen-”Aktion geschlampt hat, bist in dem Fall leider du!

Antwort:
Also so langsam reicht es…..
komischerweise das andere Spiel was ich abgeschickt habe ich auch ein bekanntes Spiel was nicht gerade billig ist und das kommt an nur Ihrs nicht???
Sehr merkwürig….
Wie ich verschicke ist wohl meine Sache…,warte auch auf ne Hose von Hier 4 Tickets und wurde auch als Ws abgeschickt und ist auch ne Markenhose….
Ich denke mal ich bin nicht schuld und 100% weiss ich ja auch nicht ob du das Spiel schon längst hast….!Also hör auf mir den schwarzen Peter zuzuschieben
Mir die Schuld geben also langsam reichen deine Unterstellungen
Ich wollte eigentlich aus Kulanz ein teil der Tickets wiedergeben aber bestimmt nicht unter diesen Umständen….

Ich:
Das sind keine Unterstellungen von mir, sondern eine Angabe von Fakten!
Das was du schreibst sind Unterstellungen. Wenn du schon mit so tollen Wörtern um dich schmeißt, dann solltest du ihre Bedeutung auch kennen!
Aber so etwas hatte ich mir schon gedacht. Es ist doch immer so: wenn jemandem die Argumente ausgehen, dann kommen aggressive Mails, wie eben diese von dir.
Ich lasse mich jedenfalls nicht auf so eine unfruchtbare Debatte ein. Die nächsten Tage werden sowieso zeigen, wie die Sache ausgeht…

Antwort:
ne ist schon klar…..spiel nicht angekommen….
meld es doch TT ,ich werd die jetzt mal anschreiben und denen die sachöage erklären….
und meine Vermutung
und hör auf mit deinen Unterstellungen und nerv andere das das spiel angeblich nciht angekommen ist”

Ach wie schön! Wenn ich mich nicht so sehr über die verlorenen 4 Tickets ärgern würde, könnte ich mich über solche Antworten wirklich schlapp lachen.
Morgen ist die Tauschfrist abgelaufen und dann werde ich mal eine Mail an Tauschticket schicken. Allerdings liest man sehr häufig, dass sich Tauschticket selten auf eine Rückerstattung einlässt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und vielleicht habe ich ja Glück und kann dem Finn – der immer gerne seine Sachen hergibt, damit ich ihm etwas Schönes ertauschen kann – vermelden, dass zumindest sein “Einsatz” wieder zurückgekommen ist.

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Wunder gibt es doch!

Zumindest kleine Wunder.

Ich habe mich vor ein paar Tagen auf eine Teilzeitstelle als “Assistentin des Vize-Präsidenten” über einen Personalvermittler beworben. Gestern bekam ich eine Absage mit einer Begründung, die ich absolut nicht verstanden habe. Alle geforderten Voraussetzungen waren meinerseits erfüllt und trotzdem sollte ich nicht in die Auswahlkriterien für diese Stelle passen.

Ich habe mich dann hingesetzt und folgende E-Mail geschrieben:

“Sehr geehrte Frau …

ich bedanke mich herzlich für Ihre Antwort auf meine Bewerbung.

Die Begründung kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen und bitte Sie dabei um Ihre Hilfe:
Als frühere Management- und Vorstandsassistentin war meine Aufgabe die Geschäftsführung und den Vorstand zu unterstützen, Reiseplanungen und die entsprechende Kostenabrechnung durchzuführen, den Schriftverkehr zu erledigen und sämtliche administrativen und organisatorischen Arbeiten zu übernehmen. Englisch spreche ich sehr gut, MS Office nutze ich seit über 10 Jahren und selbstständiges Arbeiten ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

Wie kann man dem Stellenprofil, welches Sie auf der Jobbörsen-Seite der Arbeitsagentur veröffentlicht haben, in einem noch höheren Maß entsprechen?

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich bin Ihnen wirklich sehr dankbar, dass Sie mir überhaupt geantwortet haben – viele machen heutzutage noch nicht einmal mehr dies – aber ich würde wirklich gerne wissen, warum mein Profil nur unzureichend auf Ihr Stellenangebot passen soll.

Ich hoffe Sie nehmen mir meine hartnäckige Nachfrage nicht übel.

Mit freundlichen Grüßen, …”

Wirkliche Hoffnung, dass man darauf reagiert hatte ich nicht, aber heute Nachmittag passierte eben doch das kleine Wunder! Die sehr nette Frau S. vom Personalvermittler rief mich an und erläuterte mir was genau die zwei Probleme wären. Die konnten wir einigermaßen aus der Welt räumen und die Absage wurde zurückgezogen. Ich bin also wieder im Rennen! Ob ich nun überhaupt eine Einladung des Kunden zu einem Vorstellungsgespräch bekomme, steht natürlich in den Sternen, aber manchmal soll man eben nicht so schnell aufgeben!

Und das ist auch der Grund, weswegen ich darüber schreibe. Nicht jede Absage ist immer endgültig. Wenn man freundlich um Hilfe und Erklärung bittet, sein Können nochmal mit dem Anforderungsprofil abgleicht und dann der Überzeugung ist, dass es eigentlich passen müsste, sollte man den Mut haben doch noch mal nachzufragen. Man kriegt eventuell keine Antwort, weil es an Dingen liegt, die der Arbeitgeber gar nicht nennen darf um nicht mit dem Arbeitsgesetz in Konflikt zu kommen aber vielleicht kommt doch eine Antwort und man kann Ungereimtheiten aus dem Weg räumen.
Man darf nicht vergessen, dass die Personaler “lediglich” die Eckdaten abgleichen und gar nicht die Zeit haben alles genau zu hinterfragen. Bei mir war es das Datum des Arbeitsbeginns, das nicht passte. Doch in dem Telefonat konnte ich Frau S. sagen, dass ich es auch nach vorne verlegen kann und warum ich den 01.10. angeben musste! Damit war der Weg frei um weitere kleine Unklarheiten zu beseitigen. Und am Ende hatte Frau S. den Mut und hat die Absage zurück gezogen und wird mein Profil Ihrem Kunden nun vorlegen. Und das finde ich wirklich Klasse!!

Na dann gute “Nacht”!

Es wird langsam mal wieder Zeit für eine Buchkritik bzw. Empfehlung in meinem Lieblings-Genre Thriller/Horror. Das Werk heisst “Nacht” und ist von Richard Laymon, der sich schon durch “Das Spiel“  in diesem Bereich einen Namen gemacht hat.

Knaller!

Um die 528 Seiten dieses Buches durchzulesen habe ich keine 8 Stunden gebraucht (auf zwei Tage verteilt)! Das ist mir schon ziemlich lange nicht mehr passiert, aber dieses Buch ist auch unglaublich spannend und igendwie völlig durchgeknallt.

Die Kurzbeschreibung für die, die keine Lust haben auf den obigen Link zu klicken:

“Als Alice den Job als Babysitterin annimmt, ahnt sie nicht, dass ihr die schrecklichste Nacht ihres Lebens bevorsteht. Denn kaum ist sie allein im Haus, wird sie von einem geheimnisvollen Anrufer terrorisiert. Als der dann auch noch versucht, in das Haus einzudringen, weiß sie sich nicht anders zu helfen, als ihn mit einem alten Säbel niederzustrecken. Doch damit beginnen die Probleme erst: Denn der Eindringling ist überhaupt nicht der Anrufer – und er wird auch nicht die letzte Leiche in dieser Nacht bleiben…”

Diese Kurzbeschreibung ist extrem untertrieben und für die etwas zartbesaiteten Gemüter ist das Buch auch wirklich nicht empfehlenswert. Manche werden sich beim Lesen ob der etwas irrwitzigen Verstrickungen vielleicht auch an die Stirn greifen, aber mich hat es eher amüsiert und absolut in den Bann geschlagen.

Daumen hoch für Richard Laymons “Nacht”!