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Kellerkind

Seit zwei Tagen wusel ich im Keller durch die Gegend, da ich diese Rumpelkammern kaum noch ertragen kann. Insgesamt haben wir dort unten 4 Räume. Ein großer, ein kleiner, und ein zweigeteilter, in dem sich “Waschküche” sowie Autoreifen- und Umzugskistenlagerstätte befinden. Es ist ja auch zu praktisch: “Hier oben passt es jetzt nicht hin, ab in den Keller damit. Und wohin? Ach egal, erst ein mal hinstellen, später kann man ja sehen, wo man es unterbringt!”
Nach knapp 6 Jahren rächt sich das und nun war ich es leid! Ich bin noch lange nicht fertig, aber ich habe schon mal wieder ein paar Kisten ausgemistet und dabei ist doch tatsächlich ein kleines Schätzchen aus den Tiefen einer Umzugskiste aufgetaucht

"Schätzeleeeeeiiin"

Eine Kodak Instamatic Camera 50. Die Erste von unendlich vielen Kodak Instamatic Kassettenfilm-Kameras. Baujahr 1963-1966, die Bezeichnung Instamatic setzt sich aus den Wörtern “Instant” und “Automatic” zusammen, was im Bezug auf das Filmeinlegen “sofort und automatisch” bedeutet.

Technik:
Sucherkamera, Meniskuslinse 1:11 /43mm, Einfachverschluss 1/40 und 1/90, Fixfokus, mit Anschluss für ein Blitzgerät. Filmtyp: 28 x 28mm – 126 Instamaticfilm.

Was mich an der ganzen Geschichte aber ziemlich verwirrt ist, dass diese Kamera in Rochester, USA hergestellt wurde. Auf meiner steht aber ganz eindeutig “Made in England”.
Ich werde das Schnuckelchen jetzt mal etwas saubermachen und pflegen und dann guck ich mal, was ich damit noch so anstellen kann!

Und du?

Da ist das Jahr schon 9 Tage alt – das weiß ich so genau, weil mein GöGa heute Geburtstag hat – und überall lese und höre ich von den Dingen, die meine Mitmenschen sich für 2012 vorgenommen haben.
Manchmal bin ich ziemlich erstaunt über die ganze Fülle von Aufgaben, die sich einige aufhalsen. Ab und an fall ich vor Lachen vom Sofa, wenn ich die wilden Vorsätze vernehme, aber meistens frage ich mich “Und du? Wie sieht es bei dir für 2012 aus?”. Und dann sehe ich, dass ich mir eigentlich keine nennenswerten Ziele gesetzt habe.

Ok, ich nehme zusammen mit Herrn Olsen auf der olsenban.de am Projekt 52/12 von Sari teil, das sind für mich zwei Fotos in der Woche im Monat, die aufgrund der tollen Themen relativ gut zu bewältigen sind.
Dann habe ich mir aufgrund meines Wichtelgeschenks noch die Aufgabe gestellt eine Art Reisetagebuch während unseres Sommerurlaubs in Cornwall zu gestalten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein sehr außergewöhnlicher Urlaub wird, in dem wir viel zu sehen und zu fotografieren haben werden, aber wie sehr ich meinen inneren Schweinehund überwinden kann und auch mit der Hand schreiben werde…, man wird sehen.
Das Häkeln will ich unbedingt wieder anfangen, ganz allgemein stehen Handarbeiten dieses Jahr ganz hoch oben. Mal sehen, ob ich meine alte Nähmaschine wieder zum Laufen bekomme, dann würde ich mich auch mal daran machen das Nähen richtig zu lernen.
Und das leidige Abnehm- und Sport treiben-Drama ist nach wie vor ein Thema, aber genau das setzt etwas voraus, was ich nicht beeinflussen kann: die Gesundheit! Ich werde dieses Jahr 43 Jahre alt und der Leistungssport in meiner Jugend fordert nun seinen Tribut. Die Achillessehne schmerzt, einmal kurz falsch aufgestanden und mein Innenband lässt mich drei Tage vor Schmerzen laut aufheulen. Der Rücken tut weh und bei nasskaltem Wetter gluckst die Arthrose in meinen Knien fröhlich vor sich hin! Dazu kommen die Alltagsnervigkeiten wie Schnupfen und Husten, Hals- und Kopfschmerzen, was ich früher allerdings in zwei Wochen überwunden habe, zieht sich jetzt über Monate. Aber sobald ich damit durch bin, hat mich mein Fitness-Studio auch wieder!

Aber das war es dann auch schon und mehr muss auch nicht sein. Ich hab die tollste Familie der Welt, den beklopptesten Hund überhaupt, meine Arbeit macht mir – endlich wieder – unglaublich viel Spaß,was aber auch daran liegt, dass ich dort super geniale Kollegen habe und seit fast einem Jahr bin ich rauchfrei! Alles was ich mir wünschen kann ist ein bisschen mehr Gesundheit ansonsten bin ich sicherlich ein echtes Glückskind und brauche keine großen Pläne…

Und du???

Knallchargen auf Präsidentenkurs

Über unsere Politiker mag ich nicht mehr reden! Da muss ich mich dauernd fremdschämen und darauf habe ich 2012 wirklich keine Lust!

Also was liegt näher als sich mal die anzusehen, die Präsident anstelle des Präsidenten* werden wollen, sprich diese wahnwitzigen Konservativen mit ihrer völlig irren Tea-Party-Bewegung. Was sich da alles tummelt…, dagegen sind unsere Kreditnehmer, Aussitzer und Fahrerflüchtlinge reinste Waisenknaben und -mädel!
(*Die ältere Generation erinnert sich vielleicht an Isnogud)

Die Bekannteste ist sicherlich Sarah Palin, auch wenn die leider nicht mehr zu unserer Belustigung beitragen will, aber sie hat eine wirklich würdige Nachfolgerin:

Michele Bachmann
Die neue Vorzeigefrau der Tea Party! Dumm nur, dass sie gleich den Wahlkampfauftakt mit dem Satz, sie teile die Weltanschauung eines anderen Helden ihres Geburtsortes Waterloo – John Wayne, in den Sand gesetzt hat! Der einzige John Wayne, der in Waterloo gelebt hat ist John Wayne Gacy, auch “Killer-Clown” genannt. Ein Serienmörder, der in den 1970ern 33 Jungen und junge Männer vergewaltigt und getötet hat! Die Weltanschauung, die dieser Mann hatte, will ich gar nicht kennen!
Und Frau Bachmann macht noch etwas ganz ganz Besonderes: zusammen mit Ihrem Mann (einem etwas umstrittenen Therapeuten) führt sie ein sogenanntes christliches Beratungszentrum, in dem versucht wird Schwule und Lesben mit der Bibel und Gebeten zur Heterosexualität bekehren. Eine “Charlene” Taze Russel für Homosexuelle. Toll!

Newt Gingrich
Der gute Newt war in den 1990ern schon als Sprecher des Repräsentantenhauses einer der wichtigsten Männer im Staat und hat damals schon viel Schabernack für die “Umformung des amerikanischen Charakters” betrieben! Heute hat er ein Netz aus Beratungsfirmen – die Gingrich-Group, die mindestens 1,6 Millionen Dollar von der Freddie Mac (wir erinnern uns an die Wirtschaftskrise) abgezockt hat. Die Hypothekenbank, die vom Staat während der Finanzkrise gerettet aber lautstark von Gingrich für ihre “Machenschaften” kritisiert wurde. Hmm, ja!
Und dieser Wahnsinns-Stratege, offenbart auch wahrhaft menschliche Züge: Mit seiner ersten Frau hat er die Scheidungseinzelheiten einen Tag nach deren Krebsoperation durchgesprochen, er würde gerne Kinder als Hausmeister in ihrer Schule einsetzen und schlägt daher die Lockerung der Gesetze gegen Kinderarbeit vor und ganz nebenbei hat er noch eine halbe Million Dollar Schulden bei Tiffanys!

Rick Perry
Was hatten die Republikaner auf Perry das Schnabeltier gehofft. Die Tea-Party Anhänger waren im puren Glückstaumel: in 11 Jahren hat es der Gouverneur von Texas auf stolze 236 Hinrichtungen gebracht. Das hat vor Perry noch keiner geschafft. Was für ein Held! Aber dann. Dann fing er den groben Unfug in den Augen seiner Anhänger an: er ermöglichte Kindern illegaler Einwanderer ein Studium auf Steuerzahlerkosten und lehnt einen durchgehenden Grenzzaun zwischen Mexiko und Texas kategorisch ab!
Dass das dritte Ministerium, welches er als Präsident abschaffen möchte nun “Oops” heisst, weil ihm der verdammte Name während eines Fernseh-Interviews nicht eingefallen ist, macht ihn dann endgültig zum Loser!

Rick Santorum
Der, der in Iowa tanzt. Das ist, ganz unter uns gesagt, ein unglaublich intelligentes Menschenkind und weiß genau wie die Welt und das Leben funktioniert! Vor allem die Welt! Die wurde nämlich von Gott erschaffen. Scheiß was auf Evolution! Was, wie, wann und warum ist egal, hauptsache es wird gefoltert das ist nämlich völlig in Ordnung! Und Menschen die abtreiben oder gar homosexuell sind, sollten gleich zu Mr. Perry abgeschoben werden, um seinen Hinrichtungsrekord weiter auszubauen. Ebenso wie Mr. Obama, der die Schuld am Mißbrauchsskandal der katholischen Kirche trägt! Na gut, tatsächlich hat der kleine irische Italiener nur gesagt, dass Homosexuelle mit Pädophilen gleichzusetzen sind, Abtreibung unter Strafe gestellt werden muss und die politische und kulturelle Freizügigkeit in Amerika schuld an dem Mißbrauchsskandal in der katholischen Kirche ist, aber welche Version wohl eher an der Wahrheit ist, überlasse ich euch!

Und dann gibt es da ja noch aussichtsreichsten Kandidaten Mitt Romney
Ein Mann der genau weiß was er will! 2008 hat er ja schon mal versucht Präsidentschaftskandidat zu werden und da ist es echt blöd gelaufen. Dafür hat er die letzten 4 Jahre damit verbracht herauszufinden was er wirklich will. Heute ist er Abtreibungsgegner, in den Wahlkämpfen 1994 und 2002 hat er die Abtreibung befürwortet. Obamas Gesundheitsreform würde er sofort abschaffen, dabei hat er als Gouverneur von Massachusetts eine Modell durchgesetzt, welches Obamas Reform sehr ähnlich ist. Homosexuelle Ehen sind ihm ein Graus, aber eingetragenen Partnerschaften sind was Feines! Auch gab es mal eine Zeit da hat sich Romney für die Einbürgerung illegaler Einwanderer eingesetzt, und ihr ahnt es schon…heute ist er strikt dagegen! So beweglich möchte man mit knapp 65 auch noch sein.

Diese Menschen erheben den Anspruch Amerika führen zu wollen und wenn ich mir meinen ersten Satz noch einmal so ansehe, muss ich mich auf einmal gar nicht fremdschämen!!

Edit: Wer sich gerne noch ein wenig mehr über die Anwärter informieren möchte: Maex hat mich in den Kommentaren auf den Artikel von Jason Thibeault hingewiesen http://freethoughtblogs.com/lousycanuck/2011/06/19/santorums-wifes-abortion-was-different-you-see/
Absolut lesenswert!!

Category: Querbeet, Unkraut  9 Comments

Hundstag!

Gestern, am ersten Weihnachtsfeiertag, war die Olsenbande junior spätnachmittags am See mit dem Flockenhund spazieren. Wieder zu Hause angekommen wurde der grauschwarze Hund in der Badewanne wieder seiner ursprünglichen wollweißen Farbe zugeführt.

Keine viertel Stunde später fing Flocke an mit dem rechten Hinterlauf auszuschlagen und mit der Pfote wie ein Kaninchen auf den Boden zu klopfen. Dabei rannte sie fürchterlich aufgeregt und wild hechelnd durch die Gegend. Der Hinterlauf und die Pfote wurden eingehend untersucht, aber es war nichts zu sehen. Mit der Zeit wurde es auch nur unwesentlich besser und so entschied ich mich zum Tiernotarzt zu fahren. Meine Mutter hatte gerade die Klöße auf den Herd gestellt und ich habe mich innerlich von einem gemütlichen Weihnachtsessen mit der Familie verabschiedet. Aber ich hätte mich auch nicht ruhig hinsetzen können, während der Hund vor Schmerzen nicht wusste wohin mit sich.

Also ab ins Bremer Viertel. Mittenrein! War klar, warum sollte der Notdienst für die Weihnachtstage auch in einer netteren Ecke sein…! Unser Auto hätte ich gerne mit in die Praxis genommen, da im Steintor auch gerne mal eben Solche spontan anfangen zu brennen. Bei einem Warteraum von 1 1/2 x 3 Metern, drei in diesen Raum aufgehende Türen und drei popeligen Sitzgelegenheiten, konnte ich froh sein, dass ich und der Hund noch dort hinein passten.
Irgendjemand war im Praxisraum und vor mir war ein sehr nettes Pärchen mit einem Belgischen Schäferhund, die sich am Zaun die halbe Seite aufgerissen hat. Die Wunde sah wirklich schlimm aus, war ca. 10 x 10 cm groß, blutetet natürlich und der Sprechstundenhelfer hat dies auch gesehen, aber man ließ sich Zeit. Irgendwann wurde der Praxisraum frei und die Leute, die ihr Karnickel dorthin gebracht haben, mussten eine Stunde später dort wieder erscheinen, weil das Tier geröngt werden sollte. Der Schäferhund kam dran. Währendessen, erschien ein Pärchen mit einem kurz vor dem Tod stehenden Meerschweinchen und eine junge Dame mit einem abgemagerten und bewegungslosen Meerschweinchen. Herrchen und Frauchen des Schäferhundes kamen aus dem Praxisraum raus, der Hund musst genäht werden, wobei ich wirklich keine Ahnung habe, wie man ein solch große Wunde noch nähen kann, und sie sollten in einer Stunde wieder kommen.

Dann wären Flocke und ich ich dran gewesen, aber da ich bis zu dem Zeitpunkt bereits eine gute Dreiviertelstunde die Weihnachtsschlagergrüße auf Bremen 1 im Warteräumchen über mich ergehen lassen musste, war mir eh schon alles egal und ich hab das halbtote Meerschweinchen vorgelassen. Auch sie kamen irgendwann wieder raus und wer hätte es gedacht: Es sah nicht gut aus, aber das Meerschweinchen musste erst einmal geröngt werden! Natürlich!

Ich war dran und ich wollte auch dran sein, ich konnt die Musik

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nicht mehr ertragen – und das war das letzte dort von mir gehörte Lied – ich hatte fürchterlichen Hunger und mir gingen diese armen Tiere dort ganz schrecklich an die Nieren.
Also rein in den Praxisraum, Hund auf den Behandlungstisch und der griechisch-stämmigen Tierärztin kurz erklärt was Flocke für ein Wehwechen hat. Was bekam ich zur Antwort…richtig…muss geröngt werden! Allerdings sah sie dann meinen Gesichtsausdruck und erklärte mir, dass sie dem Hund auch Spritzen geben könnte und sollte es dann morgen nicht besser sein, könnten wir ja wieder zu ihr in den Notdienst kommen.
Den Vorschlag nahm ich gerne an, denn schließlich hatte Flocke ja schon einmal etwas in den Hinterlauf gebissen und unsere Tieräztin hat auch nur eine Schmerz- und eine Antibiotika-Spritze gegeben. Nix mit Röntgen! Spritzen geben konnte die Ärztin leider auch nicht wirklich, denn im Gegensatz zum letzten Mal, zuckte Flocke hin und her und man merkte, dass der erste Stich ihr wehtat. Beim zweiten wurde es noch schlimmer und ein großer Teil des Spritzeninhalts landete im Fell und auf mir und beim dritten hatte ich Flocke schon ganz fest umklammert.
Es war dann aber geschafft und ich war wirklich froh, dass ich einen so unglaublich lieben Hund habe, andere hätten da schon lang das Knurren und Schnappen angefangen. Dann ging es zum Kassieren. Samstag. Notdienst. Weihnachten! Ich bin bald hinten über gefallen und hätte vor Erleichterung, dass ich das Röntgen nicht zugelassen habe, bald angefangen zu weinen!

Als ich mich dann mit Flocke wieder aus dem Praxisraum raus in den Warteraum quetschte, waren auch Herrchen und Frauchen der Belgischen Schäferhündin wieder da und sie fragte mich sofort wie es gelaufen sei. Ich zog nur meine Quittung aus der Tasche, zeigte ihr den Betrag, sagte ihr, dass Flocke drei Spritzen bekommen und ich das Röntgen, welches die TA offensichtlich bei jedem Tier anordnete, abgelehnt hatte. Die Gute sog die Luft scharf ein, wurde ziemlich blass und wollte sich gar nicht vorstellen, wieviel sie für die Not-OP ihrer Hündin bezahlen musste. Ich war jedenfalls durch mit dem Thema, froh ein heiles Auto vorzufinden und 30 Minuten später mein Essen auf dem Tisch zu haben! Flocke war fix und fertig und hat lediglich heute beim Mittagsspaziergang noch zweimal mit dem Hinterlauf ausgeschlagen. Ansonsten ist alles wieder ok und ich freue mich jetzt auf mein erstes leckeres Weihnachtsessen in diesem Jahr zusammen mit meiner Familie!

Weihnachtswichteln – Das Auspacken

Wie schon Mitte November erwähnt, habe ich ja beim DIY-Weihnachtswichteln von LinaLuna mitgemacht.

Da ich gesundheitlich für einige Zeit (man sieht es auch an den nicht vorhandenen Blogbeiträgen) völlig außer Gefecht gesetzt war, kam ich mit meinem Wichtel-Geschenk ganz schön in zeitliche Schwulitäten.
Dafür war mein Wichtel extrem schnell und so war ich dazu verdammt wochenlang auf das eingepackte Geschenk zu starren und vor lauter Neugierde schon ganz kribbelig zu werden.
Aber ich habe tapfer durchgehalten und was für eine unglaubliche Freude: Mein Geschenk kam von Sari! Für mich schon etwas ganz Besonderes, da Herr Olsen 2009 und (leider) nur einen kurzen Teil von 2011 bei Saris Projekt 52/20xx teilgenommen hat und ich Sari immer für die unglaublich vielfältigen und originellen Themen-Einfälle bewundert habe.

Schon beim Befingern des noch eingepackten Päckchens wurde ich nicht wirklich schlau aus dem Inhalt. Irgendwie weich, aber darunter doch hart – ….neeeeeiiin, ihr Ferkelchen! Nicht was ihr schon wieder denkt. – also habe ich mir meinen Sohn zum Vorbild genommen und ganz gegen meine Art die Geschenke immer vorsichtig auszupacken, das Geschenkpapier ohne Rücksicht auf Verluste aufgerissen. Und das kam zum Vorschein:

Wichtelgeschenk

Bevor ich mir das eigentliche Geschenk richtig angesehen habe, war erst einmal die Karte dran. Ich muss sagen, dass Sari sich wirklich Gedanken gemacht hat und mit dem in eine selbstgemachte Buchhülle gesteckten Notizbuch einen Nerv von mir getroffen und mich zu etwas animiert hat, was ich von mir aus nie getan hätte: Gedanken zu seinen Fotos aufschreiben. Ich bin ein totaler Handschreib-Muffel geworden und notiere allerhöchstens den Einkaufszettel im Smartphone, aber mit diesem Geschenk kann ich für unseren nächsten Sommerurlaub ein perfektes Reisetagebuch mit den dazugehörigen Fotos gestalten!

Tausend Dank für diese wunderschöne Idee und den wirklich tollen Buchumschlag, liebe Sari!!!!

Damit war es noch nicht genug, denn mit in dem Päckchen lag noch eine Lego-Minifigur für Finn und kleine Schokoweihnachtsmänner, die mein Sohn noch während der Bescherung und unbemerkt von mir, annektiert und verschlungen hat.

Dafür vielen Dank von Finn!

Ganz ohne Worte!

 

Fürchterlich Wichtelig!!

 

Ich mach zum ersten Mal beim Blogwichteln mit!
Normalerweise habe ich es nicht so damit, aber da dies ein DIY-Wichteln ist, bei dem nur Selbstgemachtes – oder für die mit ganz wenig Zeit bzw. zwei linken Händen auch etwas auf dem Kreativmarkt gekauftes -  “verwichtelt” wird, freue ich mich schon sehr darauf.

 

Wer auch gerne mitmachen möchte:

- muss ein eigenes Blog haben, welches mindestens seit 6 Monaten geführt wird.
- darf kein vorrangig kommerzielles Blog haben und
- sollte Freude an selbstgemachten Dingen haben!

Die Anmeldung sollte natürlich bei LinaLuna erfolgen, dort stehen auch alle weiteren Informationen. Viel Zeit zum Anmelden bleibt allerdings nicht mehr: am 18.11. 2011 ist Schluß, denn zum 24.12.2011 sollen die Geschenke beim Wichtel-Partner sein!

Mistwoch

Nachdem wir uns 4 Wochen lang erfolgreich gewehrt haben, hat uns die Erkältung unseres Sohnes dann doch noch erwischt. Damit ich im Büro meine Kollegen nicht noch anstecke, habe ich mir drei Tage Zeitausgleich genommen und am heutigen letzten freien Tag gab es doch die eine oder andere Sache, die mir den Tag ordentlich verdorben hat.

1. Finn kam gestern – immer noch dick erkältet – bei ca. 12°C ohne Jacke von der Schulbetreuung. Mittlerweile die 5te Jacke, die ihm in dem letzten 1 1/4 Jahr abhanden gekommen ist. Und immer in der OGGS (Offene Ganztagsschule). Ich bin mittlerweile der Meinung, dass es da jemand ganz gezielt auf die Jacken unseres Sohnes abgesehen hat. Das wird langsam ein teurer Spaß!
Aber was mich echt auf die Palme gebracht hat, ist die Tatsache, dass sie ihn ohne Jacke den Heimweg haben antreten lassen.
Also war ich heute morgen dort um mal nachzufragen, was denn die Damen und Herren Betreuer da gestern geritten hat. Leider war weder der Leiter noch die Stellvertreterin da und so habe ich mit einer Betreuerin gesprochen, die mir sagte, dass Finns Lehrerin ja gestern mit ihm gesucht hätte und nachdem die Jacke nicht gefunden wurde, habe die Lehrerin mit Engelszungen auf meinen Sohn eingeredet, dass er eine andere, fremde Jacke anziehen und damit nach Hause gehen soll. Dem hat er sich verweigert und “Sie kennen ja Ihren Sohn”, durfte ich mir von der Betreuerin auch noch anhören. Als ich ihr sagte, dass sie mich trotzem hätte anrufen müssen, damit ich meinen Sohn hätte abholen können, musste sie mir notgedrungen Recht geben. Aber wie man den Jackenklau verhindern könne, wusste sie leider auch nicht, hatte aber einen tollen Vorschlag: “Dann muss Finn seine Jacke eben immer in den Tornister stecken!” Bei dicken Winterjacken und völlig überfüllten Schultornistern ist das wirklich eine ganz geniale Idee!!
Und übrigens…Finns Lehrerin hat weder mit Finn nach der Jacke gesucht, noch mit Engelszungen auf ihn eingeredet, dass er eine fremde Jacke anziehen soll. Sie hat ihm lediglich eine Jacke hingehalten und ihn gefragt, ob das seine wäre und als er es verneinte hat sie nur gesagt, dass er ohne Jacke aber auch nicht nach Hause gehen kann.

2. Flocke war beim Hundefrisör gegenüber. Der Termin war heißersehnt, da ich nur einmal schräg über die Straße gehen muss und eigentlich nehmen die Beiden gar keine neuen Hunde mehr an, da sie in ihrem Alter lieber weniger arbeiten wollen. Leider sind 5 Hunden aus ihrem Kundenkreis verstorben und so durfte ich dann eine kleine Lücke füllen.
Ich war keine 2 Minuten in Laden, da durft ich mir anhören: “Die hat aber schon ganz schön viel Fleisch auf den Knochen!” Aaaaaaaargh!! Nein, nein, nein! Ich hab nur nett gelächelt und mir meinen Teil gedacht. Beim Abholen kam dann ein “Naja, das Gewicht geht ja doch noch, aber dafür war das Fell doch sehr verfilzt, ich bin mit der Schermaschine gar nicht durchgekommen!” Das hat für mich jetzt das Faß zum Überlaufen gebracht. Ich war mittlerweile bei drei Hundefriseuren und die anderen beiden haben Flocke immer gelobt, was für ein tolles Fell sie hat. Ich fahre in Zukunft  lieber wieder mit dem Auto und bleib bei der, die ich von Anfang an hatte. Dort sieht Flocke dann wenigstens nicht aus wie ein Pudel…

"Wer bin ich?"

…sondern behält noch einen Teil ihres ursprünglichen Aussehens, wie man HIER sehen kann (wahrscheinlich sehe auch nur ich den großen Unterschied  ).

3. Seit einiger Zeit habe ich das Gefühl, dass sich etwas an meinem Sehvermögen geändert hat und das nicht nur, wenn ich meine Brille nicht aufhabe, sondern vor allem wenn ich sie aufhabe! Das hat mir dann der Augenoptiker meines Vertrauens vorhin auch bestätigt. Also eigentlich werde ich nur alt und brauche in einigen Jahren zusätzlich eine Lesebrille (noch geht es ganz ohne Brille), aber das ändert leider nichts an der Hornhautverkrümmung die ich jetzt habe. Somit habe ich mir mal wieder eine neue Brille gekauft. Dank meiner Zusatzversicherung muss ich auch nur 15 Euro dazu bezahlen und das Wichtigste: Ich kann nicht mehr über den Brillenrand gucken. Das hat mich bisher immer an allen Brillen gestört. Nun ist die Fassung zwar kein teures Designer-Stück, aber sie soll mir ja auch nur zum besser Gucken verhelfen.

Und zu guter Letzt gab es im (ich glaube einzigen) Asia Laden hier, nicht die Zutaten die ich für meine “Lollen” brauche und so eben wurde auch noch das falsche Hundefutter angeliefert.

Ich bin echt froh, wenn ich morgen wieder zur Arbeit kann!!

Vorweihnachtliches!

Warum auch nicht?! In 19 Tagen ist bereits der 1. Advent.

Seit nunmehr 10 Jahren haben wir immer den gleichen Adventskranz. Es ist ja nicht so, dass ich ihn nicht mag, aber irgendwann wird es dann doch langweilig.

Zehn Jahre alter Adventskranz

Also war ich vor Kurzem mit meiner Mama unterwegs und wie durch einen wundersamen Zufall war da dieser Laden. Nicht schön! Nein! Ganz und gar nicht schön. Vor allem nicht schön für’s Portemonnaie! Ich glaube Herr Olsen ist auch kurzfristig in monetäre Ohnmacht gefallen, als er den Endbetrag auf dem Kassendisplay erblickt hat.

Aus den ganzen zusammengesuchten Einzelteilen…

Zubehör für den neuen Adventskranz

… musste ich jetzt nur noch irgendetwas zusammenbasteln, dass man auch auf den Tisch stellen kann. Und das ist dabei herausgekommen:

Unser neuer Adventskranz

Sicherlich nicht jedermanns Ding, aber ich finde ihn genial. Endlich mal etwas Neues und nichts, was man überall sieht!

Hach, ich freu mich schon auf den 1. Advent!!

Ein Sonntag in Bildern

Damit hat der Sonntag eigentlich angefangen:

Kufenflitzer

Da wir wenig bis gar keine Marmelade essen, ich die Mischung aber oberlecker fand, musste ich damit eben Plätzchen backen.

Nebenbei fiel mir ein, dass ich dem Finnibär ja versprochen hatte am Wochenende den Kürbis fertigzumachen. Die Vorlage dafür habe ich übrigens hierher:

Das Ergebnis, war besser als ich erwartet habe

Geister-Pumpkin

Während ich beim Kürbis-Schnitzen auf den völlig entspannten Hund guckte

Relaxed

kam gleich schon das schlechte Gewissen, denn Gassi gehen war überfällig. Da wir dies bei gutem Wetter am Wochenende meistens mit einer Caching-Tour verbinden sind wir alle zu einem knapp vierstündigen “Spaziergang” aufgebrochen.

Kurze Pause

Kaum waren wir wieder daheim, musste ich mich um unser Abendessen kümmern. Für Finn gab es Kartoffelpuffer mit Apfelmus und für uns gab es die Puffer mit Lachstatardip.

Mjammi!

Jetzt: Füße hoch, Bar Royal Lychee und Tatort!