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Kellerkind

Seit zwei Tagen wusel ich im Keller durch die Gegend, da ich diese Rumpelkammern kaum noch ertragen kann. Insgesamt haben wir dort unten 4 Räume. Ein großer, ein kleiner, und ein zweigeteilter, in dem sich “Waschküche” sowie Autoreifen- und Umzugskistenlagerstätte befinden. Es ist ja auch zu praktisch: “Hier oben passt es jetzt nicht hin, ab in den Keller damit. Und wohin? Ach egal, erst ein mal hinstellen, später kann man ja sehen, wo man es unterbringt!”
Nach knapp 6 Jahren rächt sich das und nun war ich es leid! Ich bin noch lange nicht fertig, aber ich habe schon mal wieder ein paar Kisten ausgemistet und dabei ist doch tatsächlich ein kleines Schätzchen aus den Tiefen einer Umzugskiste aufgetaucht

"Schätzeleeeeeiiin"

Eine Kodak Instamatic Camera 50. Die Erste von unendlich vielen Kodak Instamatic Kassettenfilm-Kameras. Baujahr 1963-1966, die Bezeichnung Instamatic setzt sich aus den Wörtern “Instant” und “Automatic” zusammen, was im Bezug auf das Filmeinlegen “sofort und automatisch” bedeutet.

Technik:
Sucherkamera, Meniskuslinse 1:11 /43mm, Einfachverschluss 1/40 und 1/90, Fixfokus, mit Anschluss für ein Blitzgerät. Filmtyp: 28 x 28mm – 126 Instamaticfilm.

Was mich an der ganzen Geschichte aber ziemlich verwirrt ist, dass diese Kamera in Rochester, USA hergestellt wurde. Auf meiner steht aber ganz eindeutig “Made in England”.
Ich werde das Schnuckelchen jetzt mal etwas saubermachen und pflegen und dann guck ich mal, was ich damit noch so anstellen kann!

Ich mag Schnee

Und genau deswegen fehlt er mir auf diesem tollen Foto!

Ebenso wie der Glühwein Apfelpunschstand! Und der Maronenmann! Auch Fackeln und schlittenfahrende Kinder fehlen. Also eigentlich ist das Bild Mist, aber macht nix!

Worpsweed

Seit dem späten 19. Jahrhundert gibt es die Künstlerkolonie in Worpswede. Ich bin kein großer kunstbegsiterter Mensch, aber der Ort hat einfach was! Die alten Katen, die Fachwerkhäuser mit Reetdach und die Moor-Umgebung sind wirklich wunderschön!

Vor ca. 20 Jahren war ich fast jede Woche mit meiner “Clique” in Worpswede zum Kaffeetrinken. Da konnte man dies sogar noch, ohne dass sich Autokolonnen auf der Suche nach einem Parkplatz durch die Hauptstraße quälten, man bekam einen Platz in den Kaffeehäusern und es war immer saugemütlich die Sonntagnachmittage dort bei Tee, Kaffee, Kuchen und Klönschnack zu verbringen.

Reetdachhaus

Ischa Freimaakt

Wir haben den letzten Freimarkts-Tag tatsächlich noch mitnehmen können…

Zuckerbäckerei

 

Rheinisch...in Bremen?!!! Das Ende ist nah!!

 

Turn-around

 

Riesenrad

 

Ein Sonntag in Bildern

Damit hat der Sonntag eigentlich angefangen:

Kufenflitzer

Da wir wenig bis gar keine Marmelade essen, ich die Mischung aber oberlecker fand, musste ich damit eben Plätzchen backen.

Nebenbei fiel mir ein, dass ich dem Finnibär ja versprochen hatte am Wochenende den Kürbis fertigzumachen. Die Vorlage dafür habe ich übrigens hierher:

Das Ergebnis, war besser als ich erwartet habe

Geister-Pumpkin

Während ich beim Kürbis-Schnitzen auf den völlig entspannten Hund guckte

Relaxed

kam gleich schon das schlechte Gewissen, denn Gassi gehen war überfällig. Da wir dies bei gutem Wetter am Wochenende meistens mit einer Caching-Tour verbinden sind wir alle zu einem knapp vierstündigen “Spaziergang” aufgebrochen.

Kurze Pause

Kaum waren wir wieder daheim, musste ich mich um unser Abendessen kümmern. Für Finn gab es Kartoffelpuffer mit Apfelmus und für uns gab es die Puffer mit Lachstatardip.

Mjammi!

Jetzt: Füße hoch, Bar Royal Lychee und Tatort!

Buchenstreckfuß / Rotschwanz

Hüte, hüte den Fuß und die Hände,
Eh sie berühren das ärmste Ding!
Denn du zertrittst eine häßliche Raupe
Und tötest den schönsten Schmetterling.

Theodor Storm

Calliteara pudibunda

In diesem Fall ist es allerdings umgekehrt. Aus dieser schönen Raupe wird einmal ein ziemlich unscheinbarer Falter…

Cactaceae & Sukkulenten

Wie ich vor knapp 6 Wochen hier erwähnte, habe ich in unserem Urlaub auf Gran Canaria eine, für mich sehr eigenartige, Affinität Kakteen und Sukkulenten gegenüber entwickelt. Es gibt aber auch wunderschöne, seltsame oder lustige Arten dieser Gewächse und ein Paar davon habe ich eben im Botanischen Garten auf Gran Canaria vor die Kamera bekommen (Klick macht groß):

Sukkulentenblüte

 

"Gib mir Fressen!"

 

Nur zu Besuch

 

"Oooooh....isch bin ganz wuscheliiiig!

Herbst-Zeit-Lose

Nein, eine Herbst-Zeitlose habe ich auf unserer gestrigen Cache- und Gassi-geh-Runde im Leverkusener Bürgerbusch nicht gefunden (ich wüsste auch gar nicht, ob ich sie erkennen würde), dafür aber ein paar schöne Farbflecken in der grauen Tristesse des mittlerweile angekommenen Herbstes – Klick macht groß:

Schönes Unkraut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der blaue Klaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgplatze Samenkapsel der Wupperorchidee

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Glibber-Pilze

Maspalomas 2011 – Teil 3

Und schon bin ich beim dritten und letzten Teil meines Urlaubsberichtes angekommen.

Zwei Ausflüge fehlen noch und mit der Fahrt an den Bandama Krater fange ich an. Den Tipp hatten wir von Finns Poolfreundschaft und ich muss sagen, dass es sich – trotz anfänglicher Zweifel – doch gelohnt hat.

Vulkankrater

Die Caldera de Bandama hat einen Durchmesser von mehr als 1000 Metern und ist ca. 200 Meter tief. Daneben liegt als Farbtupfer der älteste Golfplatz Spaniens

Real Club de Golf de Las Palmas de Gran Canaria

Das Gebiet ist von Weinhängen durchzogen, an denen der Vino del Monte angebaut wird und soweit ich mich erinnere, kann man auch vor der Anfahrt auf den Pico de Bandama ein Weinmuseum besichtigen.
Auch wenn der Pico de Bandama am Gipfel lediglich knappe 570 Meter hoch ist, hat man von dort aus eine tolle Aussicht auf die Nord- und Ostküste Gran Canarias. An klaren Tagen kann man sogar Fuerteventura sehen.

Auf dem Rückweg sind wir dann mal wieder irgendwo langefahren und zufällig am Botanischen Garten “Viera Clavijo” vorbeigekommen. Seit wir auf den Kanaren angekommen waren, hatte ich eine merkwürdige Affinität Kakteen gegenüber entwickelt. Der Garten hatte einen komplett eigenen Bereich für Kakteen und Sukkulenten, dazu gibt es aber irgendwann einmal einen eigenen Artikel. Hier schon mal ein puscheliges Blümchen

Puschelblume

Herrr Olsen wollte unbedingt zum höchsten Punkt der Insel und ich wollte unbedingt den Roque Nublo – das Wahrzeichen Gran Canarias – sehen, also bekamen wir beide unseren Willen und der letzte Ausflug ging zum Pico de las Nieves mit seinen 1949 Höhenmetern.
Die Fahrt war aufgrund der Serpentinen und der doch recht steil ansteigenden Straße schon etwas abenteuerlich. Die Aussichten die wir dafür geboten bekamen waren die perfekte Zugabe!

Über den Wolken

Je Höher, desto Kiefer

Das letzte Bild gehört dann auch dem Wahrzeichen Gran Canarias, zumindest fast, denn das was im Hintergrund, noch hinter den Wolken zu sehen ist, ist der höchste Berg Spaniens, der Teide auf Teneriffa!

Am Pico de las Nievas mit Blick auf den Roque Nublo

Mein Fazit: Es waren sehr schöne zwei Wochen auf Gran Canaria und mein Wunsch nach sieben Jahren endlich mal wieder NUR Sonnenschein im Sommerurlaub zu haben ist erfüllt worden. Aber ich muss nicht noch einmal dorthin, dafür gibt es noch viel zu viel andere schöne Plätze zu entdecken…

Ach ja…von mir gibt es auch Fotos aus dem Urlaub. Mit meiner Lieblingsurlaubshose! Ausschließlich mit meiner Lieblingsurlaubshose!

Tausend Dank nochmal an meine liebste Lieblingsschwägerin, der ich meine Lieblingsurlaubshose zu verdanken habe!!

 

Maspalomas 2011 – Teil 2

Man kann tatsächlich auch einiges an Ausflügen auf Gran Canaria machen. Als wir unser Auto bekommen haben ging es auch gleich los.

Unser erstes Ziel war Puerto de Mogan.

Kleiner Teil von Puerto de Mogan

Tagsüber ist das kleine Fischerdorf ein echtes Touristenziel und man bekommt fast keinen Parkplatz aber Abends soll es wunderschön dort sein. Ich fand es tagsüber – trotz der Massen – auch sehr schön dort, denn die verwinkelten Gässchen haben ihren ganz besonderen Charme

 

Absolut begeistert war ich allerdings vom Hafenbecken des kleinen Jachthafens: Glasklares Wasser! Wir hätten Stunden damit verbringen können, an der Hafenmole zu sitzen und die ganzen bunten Fische zu beobachten. Da braucht man kein Glasbottom-Boat mehr!

Danach sind wir noch nach Las Palmas. Die Männer wollten ins “Museo Elder” und gleich nebenan, was für ein dummer Zufall, gab ein fünfstöckiges Einkaufszentrum für die Frau Olsen…! Das Museum war ein voller Erfolg, Finn war absolut begeistert. Mein Einkauf fiel dagegen sehr mager aus, weil ich mich glücklicherweise an unser schweres Gepäck erinnerte und auf dem Rückflug nicht noch für Übergepäck sorgen wollte!

 

Im Hintergrund ist Las Palmas zu sehen

Am nächsten Tag wollten wir in den Palmitos Park und haben uns voller Vorfreude in die lange Warteschlange vorm einzigen geöffneten Kassenhäuschen angestellt. Als sich plötzlich die Schlange verkleinerte, da von den 4 vorhandenen Kassen nun doch noch die Zweite aufmachte, sind wir nach einem schockierten Blick zur Kasse und kurzer Verständigung wieder zurück zum Auto gegangen: Eintritt für Erwachsene 28,- Euro, für Kinder 21,- Euro! Das ist für einen Tierpark echter Wucher und wir waren nicht bereit dafür 77,- Euro auszugeben, wenn ich dafür fast 3x in den Duisburger Zoo gleich nebenan gehen kann.
Somit haben wir uns entschlossen irgendeine der lustigen kleinen Nebenstraßen Richtung Berge zu nehmen und sind dabei an wunderschönen Aussichtsplätzen vorbei gekommen

Aussicht Richtung Maspalomas

Fortsetzung folgt….

PS: Wie immer macht ein Klick groß.