Archive for » Juni, 2010 «

Passwortgeschützte Beiträge

Eigentlich wollte ich auf meinem Blog überhaupt keine Passwortgeschützten Beiträge veröffentlichen, denn dann könnte ich das Bloggen über dieses Thema ja auch ganz sein lassen.

Irgendwann heute allerdings werde ich mal eine Ausnahme machen, denn es geht um eine Sache, die mich in den letzten Monaten sehr stark beschäftigt hat, was aber einige wenige und ganz bestimmte Menschen überhaupt nichts angeht.

Wer also wissen möchte wovon ich da berichte, soll sich bitte nicht scheuen das Passwort via E-Mail im Impressum, DM bei twitter oder PN bei facebook, anzufordern.

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Der HealthHoop – Erfahrungsbericht I

Wie schon hier angekündigt, werde ich in Zukunft ein wenig über meine persönlichen Erfahrungen mit dem HulaHoop-Reifen berichten.

Das Höllenteil ist bereits am Samstag eingetroffen und sobald ich die Zeit hatte, habe ich das Paket voller Vorfreude aufgemacht.

So sieht das Ding im Karton aus

Die Vorfreude wurde allerdings erst einmal gedämpft, da mein erster Gedanke “Was für billige Plastikteile!” war. Nützt ja aber nix, also zusammenbauen und weiterschauen.

Klicke hier um weiterzulesen…

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Kreisch!!

Oh mein Gott, oh mein Gott, oh mein Goohoooot! Knaller! *durchatme*

Eigentlich bin ich in manchen Beziehungen eine recht untypische Frau: Jedes Wochenende shoppen / bummeln gehen – nichts für mich! Vor lauter Handtaschen keinen Platz mehr im Schrank haben – nichts für mich! Schuhe…hmm…naja, ich hab einen guten Überblick über meinen unseren Schuhschrank. Aber an den Dingern konnte und durfte ich nicht vorbeigehen:

Schühchen

Und ob man es glaubt oder nicht, die Teile sind – trotz 12 cm Absatzhöhe – tatsächlich auch noch relativ bequem.

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Meine drei Freundinnen

Die Sommerzeit ist da, wenn auch mit Unterbrechungen, aber die Temperaturen verheissen ja schon so einiges. Damit steht uns Frauen wieder das leidige Abnehm-Problem vor der Tür. Wir fahren in den Urlaub, an den Strand und unser Selbstbewusstsein ist einfach nicht so groß, wie das überflüssige Gewicht, welches wir mit uns rumtragen. Also: irgendwie müssen wir an eine Strand- oder Bikinitaugliche Figur kommen.

Nur wie? Die einen stürmen den Diät-Wachturm, die anderen entdecken Kohlsuppen für sich, die einen vielleicht das ein oder andere Pfund verlieren lassen, dafür aber den CO2-Ausstoss drastisch erhöhen und wieder andere haben einfach ihren Weg gefunden  ihre Ernährung umzustellen und auf längere Sicht gesünder zu leben.

Mir fällt das verdammt schwer. Ich esse gerne. Oft, viel zu oft,  gibt es bei uns schweres fettiges Essen wie Sahneaufläufe, Pizza, Pasta mit Sahnesaucen etc. Ich mag das! Auch die Schüssel mit Mini-Schokoriegeln und die Chipstüten sind nicht weit weg. Auch einem leckeren Getränk wie z.B. Herrn Olsens legendärer Caipirinha bin ich nicht gerade abgeneigt. Und dann bin ich auch noch stinkenfaul! Meinen Hintern vom Sofa zu kriegen um mich mal sportlich zu betätigen kostet mich schon große Überwindung. Kein Wunder also, dass ich mit meinen drei sehr anhänglichen Freundinnen – ich nenne sie liebevoll Rolle oben, Rolle Mitte und Rolle unten – ziemlich unglücklich bin.

Nicht das jetzt ein falscher Eindruck entsteht. Mein BMI liegt bei 24 und in meinem Alter sollte er zwischen 21 und 26 liegen. Ich bin nicht übergewichtig sondern einfach nur untergroß habe halt ein paar Pfunde zuviel, die mich definitv keinen Bikini tragen lassen, weil ich ganz allein meine Figur als untauglich dafür erachte!

Nun sind es noch genau 6 Wochen bis wir Urlaub haben und bis dahin MUSS etwas passieren. Ich bin glücklicherweise zur Zeit gesundheitlich nicht so gehandicaped und kann mir mir den Gang in’s Studio wieder erlauben. Auch wenn ich zeitlich etwas knapp zwischen Feierabend und Finn aus dem Kindergarten abholen bin, bleibt mir immerhin eine Stunde für Crosstrainer und Power Plate. Zusätzlich erspare ich mir seit gut vier Wochen die ständige Süßigkeitennascherei im Büro und auch zuhause versuche ich meinen Konsum zu verringern. Ich würde auch gerne fettarm kochen, aber unser Sohn ist eh schon ein Strich in der Landschaft und dem werde ich mit seinen 6 Jahren sicherlich keine “Diät”-Nahrung vorsetzen. Da Herr Olsen auch noch gerne das ein oder andere Kilogrämmchen verlieren möchte wäre es auch blödsinnig doppelt zu kochen. Aber hierfür werden wir vielleicht auch noch eine Lösung finden.

Nun hat mich aber mal wieder der Hafer gestochen! Bei amazon bin ich über etwas gestolpert, was ich uuuuuunbedingt ausprobieren muss, denn auch wenn ich gerne Freunde um mich habe, so dringend möchte ich drei davon zumindest sichtbar los werden. Am Montag oder Dienstag bekomme ich das hier geliefert und auch wenn mein lieber Mann sowie sicherlich einige von euch jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen werden, ICH WILL DAS AUSPROBIEREN!

Also werde ich euch in den nächsten Wochen unter anderem damit unterhalten euch von den Fort-, Rückschritten oder “Null-Effekt”-Trauerspielen zu berichten.
Ich werde über meine Erfahrungen absolut objektiv schreiben, ich hab mir das Ding selber bestellt, werde dafür nicht in irgendeiner Art und Weise bezahlt und kann somit frank und frei darüber erzählen. Sollte der Reifen also irgendeinen Effekt haben, könnt ihr sicher sein das ich hier keine Märchen von mir geben und sollte sich das Ding die absolute Niete herausstellen, werdet ihr das auch erfahren!

Ich bin selber sehr gespannt auf das Teil und freu mich schon auf den Anfang der Woche.

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Völliges Unverständnis

Das hat gestern ein Richter aus Langenfeld/Rheinland bei mir ausgelöst.

Im Oktober / November letzten Jahres hat eine 69 jährige Mercedes-Sportwagen-Fahrerin das Gas- und Bremspedal verwechselt und ist mit Vollgas in ein Lebensmittelgeschäft gerast.
Vier Menschen wurden dabei – teilweise – schwer verletzt: Ein Mann erlitt ein Hirntrauma und hat seitdem große Probleme was das Kurzzeitgedächtnis betrifft. Eine ältere Dame konnte sich drei Monate nur im Rollstuhl bewegen und leidet heute noch unter Schmerzen und einer weiteren Person knallten die Glastüren des Geschäfts mit voller Wucht an die Schienbeine, so das sie keinen Sport mehr ausüben kann.

Das Urteil des Richters: 60 Tagessätze à 20,- Euro. Was ich bei einer “Mercedes-Sportwagenfahrerin” ja schon ein bisschen lächerlich finde, aber darüber kann ich ja noch hinwegsehen. Was mir aber komplett die Sprache verschlagen hat – die Dame darf den Führerschein, der ihr für 6 Wochen nach dem Unfall entzogen wurde, behalten. Im Radio haben sie gestern gesagt, dass der Richter meinte “6 Wochen wären genug!” Bin mal gespannt, ob er das auch noch sagt, wenn sie wieder mal ein “Augenblickversagen” hat und in eine Gruppe Kinder rast…

Da könnte ich wirklich Gift und Galle spucken. Wir alle haben unsere Erfahrungen mit alten Menschen im Straßenverkehr und auch wenn ich nicht alle über einen Kamm scheren möchte, die meisten gehören eigentlich nicht mehr hinter das Steuer! Nicht weil sie auf einmal nicht mehr Autofahren können, sondern weil sie unsicher werden und ihr Reaktionsvermögen einfach geringer wird. Das bringt das Alter nun mal mit sich. Ich kann die älteren Herrschaften in gewisser Weise ja auch verstehen, der Führerschein bedeutet für viele sicherlich noch das bisschen Freiheit dahin fahren zu können wann und wohin man will, aber wenn es zu solchen Unfällen kommt, dann wäre bei mir Schluß!

Allein die Tatsache, dass die Unfallverursacherin von sich aus weiter Auto fährt kann ich nicht nachvollziehen. Ich hoffe ich werde im Alter die Weisheit besitzen meinen Führerschein rechtzeitig abzugeben, bevor ich zum Hindernis für andere und zur tickenden Zeitbombe auf der Straße werde…

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Lesefutter I

Jeder hat glücklicherweise einen anderen Geschmack. Sei es Kleidung, Nahrung oder Bücher. Daher wird meine heutige Empfehlung sicher nicht für jeden etwas sein.
Ich lese gerne und viel vor allem Thriller. Je blutiger, spannender und undurchsichtiger, desto besser.
Nichts regt mich mehr auf, als wenn ich schon nach Seite 50 ahnen kann weiß wer der Bösewicht ist. Daher sind meine liebsten Schriftsteller John Katzenbach, Tess Gerritsen, Cody McFadyen und Simon Beckett Gerade Letzterer hat mich mit einem seiner Bücher doch sehr überrascht:

Während sich bisher drei Bände ( Chemie des Todes, Kalte Asche und Leichenblässe) mit dem Rechtsmediziner David Hunter beschäftigen und zwei weitere Romane ein klein wenig aus dem Rahmen fallen (Obsession und Flammenbrut) ist der Voyeur völlig anders. Der Erzähler des Buches ist nicht nur die Hauptperson, sondern gleichzeitig auch der Täter und dummerweise dazu auch noch ein recht Netter. Es kommt relativ wenig Blut in diesem Roman vor, dafür etwas mehr Sex wobei dieser bis auf 7 Seiten (und die sind wirklich wichtig!) doch eher sublim bleibt. Platz für eine Menge schwarzen Humor bleibt auch und somit waren die 381 Seiten in ein paar Tagen durchgelesen.

Ich habe mich definitiv amüsiert, sowohl im Humoristischen, als auch im Krimitechnischen-Bereich und kann das Buch daher wirklich nur empfehlen.