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Erfolgreicher Tag!

Heute war wirklich mal ein richtig guter Tag:

  • Ich konnte heute zum ersten Mal seit 2 1/2 Monaten pünktlich Feierabend machen!
  • Das ging aber nur, weil Finn zur Nachuntersuchung zum Kinderarzt musste. Alles soweit ok!
  • Blöd nur, wenn beim Kinderarzt um die Ecke der Haribo Werksverkauf und Herr Olsen nicht mit dabei ist. Dann kommt nämlich so etwas dabei heraus:

Mir fallen noch mehr ein...! Mjamm!

  • Durch die Stadt mussten wir sowieso zurück, also noch schnell beim dm alles Lebenswichtige gekauft (Feuchtes Toilettenpapier für’s Kind z.B.)
  • Noch blöder, wenn in der Stadt der O²-Shop ist, man seinen Vertrag kündigen will und mit neuem Vertrag, neuem Handy, Internet-Flat, SMS-Flat und 120 Freiminuten wieder rausgeht, dafür jetzt aber weniger bezahlt als vorher…

Jetzt sind mein armer Sohn und ich sooooo erschöpft, dass wir außer dumm auf dem Sofa rumsitzen heute nichts mehr machen können!!

Was es so alles gibt

Tolles Teil /-:

?

Wer kennt dieses Ding noch??

Vier Ansätze, ein mickriges Ergebnis

Vier mal habe ich diesen Beitrag jetzt angefangen und immer wieder alles gelöscht!

Das was davon übrig bleibt ist: ich hab nasse Socken, weil ich versucht habe ohne Schuhe einem Auto hinterher zu rennen, in dem ich meinen Sohn auf dem Weg zum Leichtathletik-Training vermutet habe.
War aber ein anderer Nachbar und jetzt muss mein armes Kind eine Stunde lang kurz vorm Verdursten stehen, weil seine Rabenmutter vergessen hat ihm Trinken mit zu geben.

Passt zu dieser Woche…

Huch!

Kurzer Schreck in der Vorabendstunde: Das Telefon klingelt, Finns Lehrerin ist dran und beginnt ihren Satz mit “Ich hab ein Problem mit dem Finn!” Schluck! Es ging dann zwar gleich mit “Ist aber nichts Schlimmes.” weiter, doch erst einmal ist mir das Herz in die Hose gesackt.

Es war wirklich nichts Schlimmes: Finn mag einfach nicht bei der Weihnachtsaufführung mitmachen und sie wollte sich nur mal danach erkundigen, wie es im Kindergarten so war. Da konnte ich auch ganz klar sagen, dass er sich bei den Theaterstücken immer unwohl gefühlt hat, aber nun mal eben mitmachen musste. Glücklicherweise hat er eine tolle Lehrerin und die zwingt die Kiddies zu nichts! Wenn er nicht mag, dann mag er eben nicht.

Wir kamen dann noch ein wenig ins Gespräch und ganz nebenbei fiel der Satz, dass Finn zu den absoluten Leistungsgrößen sowohl in Deutsch als auch in Mathe, in der Klasse  gehören würde. Man muss ihn ab und zu mal motivieren, aber wenn er anfängt, ist er auch nicht mehr zu stoppen. Hach…. da schwoll das Mutterherz aber zu ungeahnten Ausmaßen an! Mein Sohn, eine Leistungsgröße! Von mir hat er das sicherlich nicht!!

Es ist aber auch zu schön, wie er so langsam das Lesen anfängt. Gestern hat er das Lego Club Heft bekommen. Darin war auch ein Suchspiel, in dem er bestimmte Gegenstände die aufgeschrieben waren auf einem Bild finden musste. Da ich ihm die Suchbegriffe nicht vorgelesen habe, musste er es eben selber tun. Und was für Worte: “Taxifahrer”, “Rucksack”, “Container” und “Kaffeebecher”. Er hat gerade mal 10 Wochen Unterricht hinter sich, da finde ich das schon sehr beachtlich, dass er diese Worte lesen konnte. Ok, “Container” hat er natürlich “Konta iner” ausgesprochen, aber woher sollte er es auch besser wissen.

Mich begeistert es einfach die Fortschritte der Zwerge zu sehen und ich muss mich manchmal arg zusammen reißen um mir nicht die Tränen in die Augen steigen zu lassen. Ich wusste gar nicht, dass Schule soooooo schön sein kann.

Julio Schlämmer

Mein kleiner Schnuffelhase hatte heute Abend mal wieder einen “Run”, was seine Sprüche betraf. Erst musste er mir genau zeigen, warum er vorgestern und gestern “Nacken” hatte. Nicht Nackenschmerzen, nicht der Nacken tat weh weil…, nein: “Weißt du wieso ich Nacken hatte?”

Und als ich mich aus seinem Schlafzimmer verabschiedete, kam ein “Gute Nacht meine süße Zuckerschnute!” aus der Bettecke geschallert! – Ich musste dann erst einmal stehen bleiben, sonst wäre ich vor Lachen wohl die Treppe runtergefallen.

Medienhafen

Gestern hatte ich um 10:00 Uhr Vorstellungstermin in Düsseldorf. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein Satz mit X! Und das hat mich wieder einmal schrecklich geärgert.
Ich sitze bereits eine halbe Stunde im Gespräch, da sagt mein (äußerst liebenswürdiges!) Gegenüber, dass sich heute morgen der Kunde gemeldet und bekannt gegeben hätte, dass sich aufgrund einer internen Umstellung die Stellenbeschreibung geändert hätte.
Diese hatte sich allerdings so gravierend geändert, dass ich für diesen Job völlig überqualifiziert war. Warum bitte ruft mich vorher keiner an und teilt mir das mit (rhetorische Frage, ich kenne die Antwort!)? Den Weg hätte ich mir eigentlich sparen können.

Glücklicherweise war Herr Olsen mit, denn nach dem Gespräch wollte ich doch endlich mal in den Medienhafen. Über ein Jahr habe ich in Düsseldorf gearbeitet, bin immer mal wieder in der City, aber noch nie habe ich den neuen Zollhof von Frank Gehry gesehen, welcher mich sehr an die Hundertwasser-Häuser erinnert.

Aber jetzt! Ha!

Ich möchte da nicht wohnen!

Im Großen und Ganzen war ich relativ enttäuscht von dem hochgelobten Medienhafen. Ein Haus fand ich noch sehr witzig. So etwas hätte ich auch gerne an meiner Fassade:

Da bekommt das Wort "Froschmann" eine ganz neue Bedeutung...

Und wir standen dann direkt vor dem Nespresso-Laden. Den Klunie Schorsch konnte ich zwar nirgendwo entdecken, aber dafür durften wir die neue Kaffeesorte – “Kazaar Limited Edition”- probieren und haben uns danach auch erst einmal wieder mit Kapseln eingedeckt.

Auf dem Rückweg zum Parkplatz sind wir an der Vorderseite des WDR vorbeigegangen und dabei fiel mir noch eine sehr originelle Litfaßsäule ins Auge. Die Frage von Herrn Olsen, ob die öffentlich rechtlichen denn dieses Wort “in dem Mund nehmen” dürften, konnte ich allerdings nicht beantworten.

Ich bin ja eine Frau, daher die Aufnahme von der Seite!

Hätten wir auf dem Heimweg nicht noch eine Umkehr-Osmose-Anlage für unser MWA und ein (etwas frühes) Weihnachtsgeschenk für Finn günstigst erstanden, wäre dieser Tag vielleicht nicht ganz so zufriedenstellend verlaufen, aber zusammengenommen, konnten wir uns an den vorerst letzten Sonnenstrahlen noch ein wenig erfreuen.

Herbstwald

Bei sommerlichen 23°C hat sich Frau Olsen, als staatlich geprüfte Couchpotatoe, dann tatsächlich mal vom Sofa erhoben und ist mit ihren beiden Männern an die frische Luft gegangen.

Schön, wenn man gleich drei Dinge auf einmal hat: Spannung, Spiel und Schokolade! Schätze heben (Geocachen), Hausaufgaben von Finnebär erledigen (Kastanien, Eicheln und Blätter sammeln) und Fotografieren.

Ich wollte Licht und Schatten einfangen und ich glaube bei einigen Motiven habe ich diesmal tatsächlich Glück gehabt. Wie immer macht Klick groß!

Licht und Schatten

Buchen-Streckfuß (Calliteara pudibunda)

Pilzversammlung

Die Sonne scheint

der Himmel ist strahlend blau!

Das Grab für unser Püchen hätte ich lieber im strömenden Regen ausgehoben, aber vielleicht ist dies ein letzter Gruß aus dem Katzenhimmel.

Knappe 13 Jahre hat er mich “nur” begleitet, das ist für eine Katze nicht viel. Ich werde meine Erinnerungen an ihn für mich allein ganz tief in meinem Herzen behalten und es sind nur Gute!

Mein einziger Trost ist, dass die Tierärztin nur noch mit dem Kopf geschüttelt hat, als sie ihn sah. Er hatte kaum noch rote Blutkörperchen war an Nase, Ohren und Pfötchen ganz blass und der Knochentumor zog bereits vom linken Vorderlauf rüber zum rechten.Es war keine schwierige Entscheidung in dem Sinne, aber es war eine schrecklich traurige und die hätte ich nur halb so gut überstanden, wenn nicht meine liebe Anne alles stehen und liegen gelassen und mit mir beigestanden hätte. Vielen vielen Dank nochmal Anne!!!!

Das Leben unserer verrückten Fellgurke ist vorbei, aber ich habe ihm damit Leid und Schmerzen erspart! Und das ist das Wichtigste.

Rest In Peace mein Dicker! Ich werde dich nie vergessen!!

Sparbuch

Hach, ich schwelge wieder in Vergangenem.

Wir haben es beim dritten Anlauf endlich geschafft Finns Sparkonto zu eröffnen. Die eine große Firma, die heutzutage so grausig bunte – aber ergonomisch wertvolle – Tornister herstellt und vertreibt, hat nämlich einen 20,- Euro Gutschein für die Eröffnung eines Sparbuches beim Kauf eines ihrer Schulranzen ausgegeben. Warum sollte ich dem Finn das unterschlagen?

Da saßen wir nun und ich dachte an mein Sparbuch. Rot war es, mit handschriftlichen Einträgen. Am Weltspartag bin ich immer zur Bank, die keine Bank ist, nach Hausberge getigert und habe mein Knax-Spardose auf den Tresen geschüttet. Dann wurde wieder ein Eintrag mit Stempel gemacht und ich bin glücklich wieder nach Hause gegangen!

Und heute?! Da kriegt man so was:

Neumodisches Sparbuch

Und ‘ne Sparkarte. Damit kann man Auszahlungen ebenso wie Einzahlungen am Automaten tätigen und das ganze Kleingeld wird in so ein Metallkörbchen am Automaten geschmissen, automatisch gezählt und dem Sparkonto über den Automaten gutgeschrieben.

Alles schön praktisch, alles schön Personaleinsparend, aber mein rotes Sparbuch, das mit den handschriftlichen Einträgen, fand ich viiieeel viiieel schöner!!

Irgendwie doof!

Den heutigen Tag streiche ich lieber ganz schnell.

Erst musste ich mich mit dem wohl ungeduldigsten Mitarbeiter der Agentur für Arbeit “herumschlagen” und dabei ständig seinen Taschenrechner ansehen, dessen gesamte Tasten mit einem undefinierbaren schwarzen Flaum überzogen waren und dann wurde Finn – völlig unabsichtlich! – auch noch der zweite obere Schneidezahn ausgeschlagen. Dummerweise hat der noch nicht gewackelt und das Kind war, als ich es von der Schulbetreuung abholen wollte, nicht nur mit Schnappatmung geschlagen, sondern auch noch fürchterlich am Bluten.

Ich gehe jetzt ins Bett – gute Nacht!