Mir ist heute so lila!
Mal wieder…
Ich glaube das mit dem Sommer wird dieses Jahr nicht so richtig was. Immerhin war das Wetter am frühen Nachmittag noch besser und wir konnten mal wieder einen kleinen Familien-Gassi-Geocache-Spaziergang machen. Es ging dann mal Richtung Wuppertal, allerdings kriegte ich es echt mit der Angst zu tun, als ich die Autofahrer dort gesehen habe:
Und wiiiieeee gut, dass Herr Olsen rechtzeitig gesagt hat “Ich würde das Makro mitnehmen.” Und noch viel besser, dass die brave Ehefrau sich daran hält:
Bei allen Bildern macht der “Klick” übrigens groß!
Das mache ich ja nun seit einiger Zeit regelmäßig. Also nicht ich…, ich gehe natürlich mit meiner Flocke Gassi! Größtenteils gehen wir immer den selben Weg und ‘zig Mal habe ich mir schon kräftig vor die Stirn schlagen müssen, weil ich ständig meine Kamera vergesse!
Aber heute! Hahaaaa! Da habe ich meiner Alterssenilität ein Schnippchen geschlagen und bin mit Kamera und dem Makro-Objektiv, welches mir der Herr Olsen zum Geburtstag geschenkt hat, Gassi gegangen. Und der Flocke natürlich auch! Dabei sind tatsächlich ein paar ganz nette Fotos entstanden. Denke ich.
Von Weitem unscheinbar, aus der Nähe ein Knaller:
Ziemlich gelb, aber warum immer im Ganzen:
Die lustigen Kerlchen waren der eigentliche Grund, warum ich meine Kamera mitnehmen wollte:
Und wer noch ein paar Käferchen und Fliegen sehen möchte, der muss leider auf die nächste Seite…
Durch den Fußballverein des Sohnemanns waren wir heute in Leverkusen in der BayArena. Das heißt wir waren nur davor, da Finn nach 2 Stunden im Regen stehen und den Bundesliga-Profis beim Training zusehen partout keine Lust mehr hatte weitere 1 3/4 Stunde auf die 1 1/2 Stunden lange Stadionführung zu warten. Und ich hatte partout keine Lust mit einem knatschigen Kind da zu stehen und mir die Laune verderben zu lassen.
Ich hatte mich auf so einige schöne Fotos gefreut, da es erst hieß wir dürfen direkt auf das Trainingsgelände, dem war dann aber leider nicht so und daher musste ich bei Regen, auf große Entfernung durch weiße Gitterstäbe gucken, wie ich klar komme. Wobei…bis auf ganz wenige Personen kenne ich bei Bayer 04 Leverkusen ja niemanden, ist eben nicht mein Verein!
Immer muss ich alles auf den allerletzten Drücker machen. Aber wie der Titel schon sagt: Besser spät als gar nicht.
Nachdem ich ja schon bei den Blümchen-Makros von Jana mitgemacht habe, musste es am letzten Anmeldetag auch noch das Projekt zwölf2011 von ihr sein. Also werde ich jetzt jeden Monat das gleiche Motiv fotografieren und rechts in die Sidebar unter “Projekte” setzen.
Das Wochenende über habe ich mir am doch sehr den Kopf zerbrochen, welches Motiv ich nehme, habe ich mich letztendlich für die Müngstener Brücke entschieden. Aufgrund des Aussichtspunkts habe ich dort die größten Hoffnungen jeden Monat tatsächlich eine Veränderung zu sehen – so klein sie auch sein mag – und das war für mich doch ein sehr wichtiger Punkt. Mal davon abgesehen, dass es auch ein sehr beeindruckendes Bauwerk ist.
Ok, irgendwie war es heute etwas unheimlich als kleine Frau völlig allein im diesigen Wald rumzuturnen, vor allem weil man vorher am Grundstücke eines sehr eigenartigen Kauzes entlang muss, aber was tut man nicht alles für den Ruhm ein schönes Foto.
Nebenbei mache ich ja noch mein eigenes klitzekleines Zitronenfalterprojekt und die Aquarienfotos sind für mich auch schon zu einer ziemlichen Herausforderung geworden, da mein Anspruch an die Qualität ständig steigt. Seit vier Tagen möchte ich beide Clownfische in ihrer Anemone fotografieren, aber bisher war ich mit keinem Bild zufrieden. Mann, ich bin wirklich froh über die digitale Fotografie. Ich wäre doch ziemlich genervt, wenn ich ständig zum örtlichen Fotofachhändler fahren müsste um die Filme entwickeln zu lassen, nur um dann festzustellen, dass die Bilder nichts geworden sind!
Jana hat zur
aufgerufen!
Da ich das – gerade in dieser etwas trüben Zeit – für eine ganz wunderschöne Idee halte, mache ich diesmal gerne mit. Leider muss ich zu Archiv-Bildern greifen, da innerhalb unserer 4 Wände mein grüner Daumen (zumindest was Blüten betrifft) brutal versagt.
Hier also meine drei schönsten Blümchen-”Makros”:
Da habe ich gestern doch glatt schon das erste Foto für mein kleines Projektchen geschossen. Eigentlich eher zufällig, aber nach der Bearbeitung bin ich sogar ganz zufrieden mit dem Ergebnis.
Mein lieber Lieblingspapi musste noch kurz vor der Abreise als Motiv herhalten und das hat er – finde ich zumindest – prima gemacht!
Das ist der erste Monatsbeitrag zu meinem Fotoprojekt 2011 – People
…der glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten.
Ehrlich gesagt, fiel mir zu dem Thema, welches ich damit behandeln möchte keine bessere Überschrift dein, denn die mit “Fotoprojekte 2011″ prangen schon fast überall.
Auch von diesen Projekten gibt es wieder eine ganze Menge und obwohl ich alle irgendwie sehr nett finde, kann ich mich nicht dazu entschließen bei einem mitzumachen. Wenn ich mich an das Jahr 2009 erinnere und den Enthusiasmus mit dem mein lieber Göttergatte am Projekt 52 von Sari teilgenommen hat, wie wir jeden Sonntag gespannt auf das neue Thema gewartet und uns den Kopf über die die zündende Idee zerbrochen haben, dann spricht mich das noch am ehesten an. Aber ich werde wohl nicht daran teilnehmen, denn mir wird einfach die Zeit dazu fehlen. Und das fände ich doch ziemlich schade!
Also werde ich jetzt einfach zum Zitronenfalter und falte meine ganz eigenen Zitronen 2011. Ich habe mir vorgenommen jeden Monat ein Foto unter dem Motto “Menschen/Gesichter 2011″ zu veröffentlichen. Das können Aufnahmen von Familie, Freunden, Bekannten, völlig Fremden sein, weit weg, Close-ups, Makros oder Tante Irmi, die sich gerade mit dem Dups in die Ostereier gesetzt hat. Da Tiere nun mal auch Gesichter haben, können es natürlich auch Tieraufnahmen sein.
Ich werde mal sehen, was ich so hinbekomme und das sollte bei 12 Bildern im Jahr doch irgendwie zu machen sein. Falls irgendjemand Lust hat sich mir anzuschließen, würde ich mir ein Loch in den Bauch freuen, aber bei mir muss sich keiner anmelden. Wer gerne sein Foto verlinkt haben möchte, gibt mir einfach per Kommentar Bescheid und ich erweitere dann den monatlichen Beitrag entsprechend.
Dann wünsche ich also erst einmal mir selber viel Spaß (denn nichts anderes soll es sein) dabei und das erste Foto gibt es dann im Januar 2011!
Ich bin Bremerin! Und das werde ich auch immer sein, egal wo ich geboren bin, oder lebe!
Man sagt immer die Norddeutschen sind stur und kühl. Der größte Blödsinn, den ich bisher gehört habe. Da sind zum Beispiel die Bayern wesentlich kühler. Die Hamburger sind elitärer, oder zumindest halten sie sich dafür und die Düsseldorfer und Kölner sind eh ein Völkchen für sich
Nein, im Ernst: Bremen ist meine Heimat, auch wenn das Bergische mein Zuhause ist. Das hat viele Gründe und die sind auch eigentlich nur für mich wichtig.
Da ich bisher eigentlich gar keine Nachtaufnahmen gemacht habe, wollte ich dies endlich mal nachholen und was ist – für mich – besser geeignet, als das in meiner Heimat zu tun?!
Dummerweise ist mir erst auf dem Weg in die Bremer City eingefallen, dass in Bremen die fünfte Jahreszeit angebrochen ist: “Ischa Freimaakt”! Und somit ist auch die Innenstadt mit Buden nur so vollgekleistert. Aber auch da sollte man das Beste draus machen und für das erste Mal, ist es auch ganz gut geworden, glaub ich…
Der Blick auf den Roland und den gesamten Marktplatz war leider durch die Freimarkt Buden verstellt. Wer aber noch zwei drei andere Bilder sehen mag, der…
Gestern hatte ich um 10:00 Uhr Vorstellungstermin in Düsseldorf. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein Satz mit X! Und das hat mich wieder einmal schrecklich geärgert.
Ich sitze bereits eine halbe Stunde im Gespräch, da sagt mein (äußerst liebenswürdiges!) Gegenüber, dass sich heute morgen der Kunde gemeldet und bekannt gegeben hätte, dass sich aufgrund einer internen Umstellung die Stellenbeschreibung geändert hätte.
Diese hatte sich allerdings so gravierend geändert, dass ich für diesen Job völlig überqualifiziert war. Warum bitte ruft mich vorher keiner an und teilt mir das mit (rhetorische Frage, ich kenne die Antwort!)? Den Weg hätte ich mir eigentlich sparen können.
Glücklicherweise war Herr Olsen mit, denn nach dem Gespräch wollte ich doch endlich mal in den Medienhafen. Über ein Jahr habe ich in Düsseldorf gearbeitet, bin immer mal wieder in der City, aber noch nie habe ich den neuen Zollhof von Frank Gehry gesehen, welcher mich sehr an die Hundertwasser-Häuser erinnert.
Aber jetzt! Ha!
Im Großen und Ganzen war ich relativ enttäuscht von dem hochgelobten Medienhafen. Ein Haus fand ich noch sehr witzig. So etwas hätte ich auch gerne an meiner Fassade:
Und wir standen dann direkt vor dem Nespresso-Laden. Den Klunie Schorsch konnte ich zwar nirgendwo entdecken, aber dafür durften wir die neue Kaffeesorte – “Kazaar Limited Edition”- probieren und haben uns danach auch erst einmal wieder mit Kapseln eingedeckt.
Auf dem Rückweg zum Parkplatz sind wir an der Vorderseite des WDR vorbeigegangen und dabei fiel mir noch eine sehr originelle Litfaßsäule ins Auge. Die Frage von Herrn Olsen, ob die öffentlich rechtlichen denn dieses Wort “in dem Mund nehmen” dürften, konnte ich allerdings nicht beantworten.
Hätten wir auf dem Heimweg nicht noch eine Umkehr-Osmose-Anlage für unser MWA und ein (etwas frühes) Weihnachtsgeschenk für Finn günstigst erstanden, wäre dieser Tag vielleicht nicht ganz so zufriedenstellend verlaufen, aber zusammengenommen, konnten wir uns an den vorerst letzten Sonnenstrahlen noch ein wenig erfreuen.
Aussaat