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(Fast) Ein Vormittag mit Bayer 04 Leverkusen

Durch den Fußballverein des Sohnemanns waren wir heute in Leverkusen in der BayArena. Das heißt wir waren nur davor, da Finn nach 2 Stunden im Regen stehen und den Bundesliga-Profis beim Training zusehen partout keine Lust mehr hatte weitere 1 3/4 Stunde auf die 1 1/2 Stunden lange Stadionführung zu warten. Und ich hatte partout keine Lust mit einem knatschigen Kind da zu stehen und mir die Laune verderben zu lassen.
Ich hatte mich auf so einige schöne Fotos gefreut, da es erst hieß wir dürfen direkt auf das Trainingsgelände, dem war dann aber leider nicht so und daher musste ich bei Regen, auf große Entfernung durch weiße Gitterstäbe gucken, wie ich klar komme. Wobei…bis auf ganz wenige Personen kenne ich bei Bayer 04 Leverkusen ja niemanden, ist eben nicht mein Verein!

Kießling - der Held der Kleinen...

Wer braucht schon einen Ball(ack)

Adler sollen fliegen

Aber wer ist jetzt das???

Aber jetzt!

Was gibt es nicht alles für schöne Sprichworte: “Nichts passiert ohne Grund”, “Alles Schlechte hat auch sein Gutes” oder “Wer weiß wofür es gut war”.

Alle drei treffen zur Zeit irgendwie auf mich zu, denn nach den wirklich unhaltbaren Zuständen die bei Mr. X herrsch(t)en, war das Schlechte nicht ohne Grund für etwas gut!
Dank der Hilfe zweier ganz entzückender Zuckerschnuten wird sich Anfang Mai ein großer Wunsch von mir erfüllen: Ich darf für einen Schneidwarenhersteller arbeiten! Im Vertriebsinnendienst, in einem richtigen Büro und mit 5 Kollegen in einer Abteilung. Aber der absolute Knaller ist, dass ich sogar zu Fuß zu meiner neuen Arbeitsstätte gehen könnte, denn die ist gerade mal 2,2 km von hier entfernt.

Meine Magenschmerzen als Mutter bleiben, auch wenn mir versichert wurde, dass man vollstes Verständnis habe, wenn mal etwas mit dem Kleinen sein sollte. Letztendlich wird sich das alles fügen müssen und die Chancen in einer etwas größeren Abteilung sind da vielleicht größer als in einem Zwei-bis drei-Mann-Büro.
Die Rahmenbedingungen sind jedenfalls phantastisch, ich bin hoch motiviert, freue mich total auf meinen neuem Wirkungskreis und hoffe von ganzem Herzen endlich angekommen zu sein.

Fakt ist auf jeden Fall: Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben “Vitamin B” bei der Jobsuche in Anspruch genommen, denn hätte ich mich dort nur aufgrund des “Vermittlungsvorschlages mit Rechtsbelehrung” der AfA beworben, wäre die Anstellung vielleicht nicht erfolgt. Daher möchte ich mich vielmals bei den Zuckerschnuten bedanken und sie herzlich einladen beim nächsten Grill-Event unsere Gäste zu sein!!

Wobei….vielleicht muss ich doch wieder alles rückgängig machen. Soeben erreichte mich ein erneuter Vermittlungsvorschlag der AfA: Restaurantfachfrau – Teilzeit bei Frühdienst ab 06:30 Uhr möglich – Kenntnisse u.a.: Kassieren, Hotelempfang, Frühstücksservice, Restaurantservice, Servieren. Als gelernte Schifffahrtskauffrau, die im Vertrieb und als Managementassistenz ihre Brötchen verdient hat, ist das wirklich genau der richtige Job! Hut ab vor diesem unglaublichen Abgleich meiner Fähigkeiten….

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Warm isses!

Und das ist gut so!

Sommer in der Stadt

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Hün un Perdün (Dies und Das)

Bald sind Osterferien und die sind dringend nötig! Nicht für mich, nein: für den herzallerliebsten GöGa und vor allem für den Sohnemann! 15 Wochen am Stück Schule ist für die Kleinen doch schon ganz schön viel und das merkt man so langsam.
Während ich die letzten Tage davor relativ entspannt verbringe, zählt Herr Olsen schon regelrecht die Minuten und Finn fiebert der Zeit mit Oma und Opa entgegen. Das wird für unsere Flocke auch der “Urlaubscheck”. Versteht sie sich mit dem Hund meiner Eltern (bzw. Tammy sich mit Flocke), bleibt sie während unseres Sommerurlaubs bei meinen Eltern. Funktioniert es gar nicht,…ach was! Es wird funktionieren!

Und dann gibt es da noch den 27.04.2011…whooohoooo! Das wird ein ganz besonderer Tag für unsere kleinen Fußballer vom Post SV: Wir fahren zu Bayer 04 Leverkusen, gucken beim Training zu, kriegen eine Stadionführung und ein paar Profis werden wohl auch noch um uns herum sein. Das ist natürlich ein Kracher, da kann kein Osterei gegen anstinken!
Gut, mir persönlich hätte eine gepflegte Konversation mit Poldi in Köln auch besser gefallen und außer Friedrich, Kießling und Kadlec sagen mir eh keine Namen der Leverkusener Spieler etwas, aber man kann halt nicht alles haben…

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So sieht sie also aus!

Wer hätte das gedacht was für ein putziges Hündchen sich hinter dem französischen Brotkastenhund verbirgt…

Heute waren wir nämlich beim Hunde-Hairstylisten und das ist dabei rausgekommen:

FF Frisch frisiert

Macht sich auch viel besser, wenn man neuerdings ohne Leine durch den Wald flaniert! Jahaaaa, seit Donnerstag ist Fräulein Flocke nämlich Freiläuferin! Ich hab mir zwar vor lauter Angst, dass sie mir abhaut, bald in die Hose gemacht, aber es hat relativ gut geklappt. Jeden Tag geht es etwas besser und ab und zu hört sie sogar auf ihren Namen.

Heute hat die Olsenbande eine fast dreistündige Runde um die Waldschule und die Sengbachtalsperre gedreht und Flocke ist einfach super mit uns gelaufen. Als uns dann ein wirklich riesiger Irish Wolfhound entgegen kam war er ihr beim beschnüffeln doch etwas unheimlich und sie wurde zum ersten Mal richtig zickig, aber das war ok, der Hund war fast einen Meter größer als sie…

Lieblingsessen

Zur Zeit dreht sich irgendwie alles noch um den Hund. Viele Dinge sind neu für uns, alles muss sich erst einspielen. Das Schöne daran ist, dass Flocke recht unkompliziert ist und es einem relativ leicht macht! Auch für sie ist es natürlich alles eine große Umstellung. Neues Herrchen, neues Frauchen, neuer Name, neue Umgebung, neue Gerüche, neue Nachbarschaftshunde, und dabei meistert sie die täglichen Herausforderungen immer besser.

Ok, Galloway-Rinder sind immer noch bösartige Ungeheuer und Pferde fiese Monster, aber der doofe Golden Retriever, der wie ein Irrer am Gartenzaun lang rennt und in Dauergebell ausbricht, sobald er einen anderen Hund sieht, wird nicht mehr aufgeregt angejault, sondern erhobenen Hauptes ignoriert und nur noch ab und zu entfleucht Flocke ein leises Quietschen!

Die ersten Tage hat sie – sicherlich der ganzen Aufregung geschuldet – ein bisschen Magenprobleme gehabt. Nachdem ich mich dann schlau gemacht habe, kam Diät-Fressen auf den Tisch in den Napf:

Voller Napf!

Putenfleisch, Hüttenkäse etwas Öl und geraspelte Karotten. Herr Olsen ist beinah umgefallen, als er von den Karotten hörte, aber hier der Beweis:

Zwei Minuten später...

Flocke frisst eigentlich nur Trockenfutter und das tut sie auch sehr gern, aber wenn es Pute mit Hüttenkäse und Karotte gibt, dann legt sie sich kurze Zeit später glücklich und zufrieden mit einem tiefen Seufzer irgendwo zum Schlafen mitten in den Weg!

Heute haben die Frau Zuckerschnute mit Spikey und ich mit Flocke uns dann mal im Wald zum Spazierengehen getroffen.

 

Spikey ©Frau Zuckerschnute

Seitdem weiß ich auch, was für eine Rasse Flocke ist! Sie sieht durch ihr Fell nämlich sehr Rechteckig aus und nachdem ich Frau Zuckerschnute erzählte, dass ich am Samstag mit ihr zum Hundefrisör gehen werde, weil sie eben eine Form wie ein Brotkasten hat, mussten wir aufpassen vor Lachen nicht in den reißenden Bertramsmühler Bach (auf den Fotos zu sehen) zu fallen, da für Frau Zuckerschnute in dem Moment feststand, das Flocke ein französischer Brotkastenhund ist! Situationskomik, ich weiß!

 

Französischer Brotkasten-Hund ©Frau Zuckerschnute