Archive for » Januar 15th, 2010«

Solinger Vogelpark

Jaaa, ich weiß in Haiti wird Hilfe gebraucht und auch sonst gibt es überall in unserer Welt immer etwas, wofür wir spenden müssten/sollten.
Nur mir liegt im Moment der Solinger Vogelpark in Ohligs am Herzen. Durch den ganzen Schnee in den letzen Wochen ist der Vogelpark dringend auf Hilfe angewiesen und dabei geht es nicht allein um Geld- oder Sachspenden, sondern auch um’s Anpacken. Jeder der auch nur ein paar Stunden helfen kann ist willkommen.
Der Park mag klein sein, aber dafür gehört er zu Solingen wie die Klingen an die Messergriffe. Mein erstes Jahr in Solingen habe ich ganz oft mit Finn dort verbracht und wenn’s nur zum im Sandkastenspielen war. Ich werde auf jeden Fall etwas tun um irgendwie helfen zu können und wenn ich jeden Tag nach der Arbeit noch eine Stunde mitarbeite!

Liebe Solinger – vor Allem Ohligser – helft doch bitte mit. Da bettelt niemand um Geld, sondern hofft, dass ihr für ein paar Stunden die Ärmel hochkrempelt und mitmacht. Das sollte doch wohl drin sein, oder. So haben im nächsten Sommer eure Kinder auch immer noch einen großen sauberen Sandkasten zum Spielen!! ;-)

Pfffff!

Nee, also wirklich. Da hat mich die Kirche doch schon wieder gelinkt!

Obwohl Atheist erfreue ich mich seit November jeden Werktag an dem Anblick des leuchtenden Kreuzes auf der Reformationskirche zu Hilden. Für mich – leicht kurzsichtig wie ich nun mal bin – sieht es nämlich in der Morgendämmerung so aus, als ob wundersamer Weise genau auf dieses Kreuz ein Licht aus dem Himmel scheint:

Also habe ich heute mal meine Kamera mit zur Arbeit genommen denn ich wollte euch unbedingt an diesem wunderbaren Bild teilhaben lassen.
Das Ergebnis ist ernüchternd und bestätigt nur meine Meinung über die Kirche im Allgemeinen: Es ist alles mehr Schein als Sein – der Beweis:

Birnen! Popelige Glühlbirnen die ans Kreuz “genagelt” sind (Klick macht groß, dann sieht man es auch besser).

Beschämt und ernüchtert von diesem grausamen Täuschungsmanöver wende ich mich ab und schwenke mein Objektiv nach links. Da weiß ich wenigstens, womit ich für mein Geld besch…. werde: Mein zweit- oder drittliebstes Haus in Hilden, welches eine Boutique mit sauteuren Edelmarken beherbergt, die dann auch nicht länger “hip” sind als “normale” Kleidung!

Noch ein Wort zu meiner “Gotteslästerlichkeit”, für all die, die mich nicht kennen: Ich meine das nicht böse und jeder soll an das glauben, was er möchte, solange er mich nicht damit belästigt – nicht wahr meine liebsten Freunde von den Zeugen… – , aber auf diesem Blog werden sicherlich ab und zu solche Äusserungen von mir kommen. Wer damit also nur schwer oder gar nicht umgehen kann, sollte mich besser aus seiner Blogroll oder dem Feedreader lassen ;-)